
Am Samstag, den 29. März 2025, ereignete sich auf der B192 bei Karow ein Verkehrsunfall, bei dem die Wasserschutzpolizei Schwerin ins Geschehen eingreifen musste. Ein deutscher Fahrer war mit einem stark verrotteten Bootsanhänger aus dem Baujahr 1976 unterwegs, um ein Boot vom Winterlager zum Liegeplatz zu transportieren. Während der Fahrt löste sich ein Rad des Anhängers, was zu dem Vorfall führte. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, sondern nur Sachschäden.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Hauptuntersuchung des Anhängers abgelaufen war und das Boot unzureichend auf dem Trailer gesichert wurde. Zudem wurde festgestellt, dass der Propeller nicht abgedeckt war, was zusätzliche Gefahren mit sich brachte. Diese Mängel führten zu Konsequenzen für den Fahrer: Er erhielt einen Punkt in Flensburg und muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.
Sicherheitswarnung der Wasserschutzpolizei
Die Wasserschutzpolizei warnte nach dem Vorfall eindringlich vor den Gefahren, die beim Transport von Booten auftreten können. Sie rief dazu auf, das Gespann vor Fahrtantritt auf Verkehrssicherheit zu überprüfen und darauf zu achten, dass die Boote ausreichend gesichert sind. Dies kann nicht nur Unfälle verhindern, sondern auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöhen.
Ein Sprecher der Wasserschutzpolizei betonte die Wichtigkeit solcher Vorsichtsmaßnahmen und wies darauf hin, dass die Behörden für Fragen zum Bootstransport jederzeit zur Verfügung stehen. Die Verkehrssicherheit sei von zentraler Bedeutung, insbesondere in der Saison, in der viele Menschen ihre Boote wieder in Betrieb nehmen.
Kontext und weitere Unfallberichte
Um einen umfassenden Überblick über die Sicherheit im Wasser- und Straßenverkehr zu erhalten, verweist die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) auf ihre laufenden Untersuchungsverfahren und veröffentlicht regelmäßig Berichte über ähnliche Vorfälle. Solche Berichte sind wichtig, um aus vergangenen Fehlern zu lernen und die Verkehrssicherheit zu verbessern. Die BSU verpflichtet sich, Unfallberichte innerhalb von zwölf Monaten nach dem Vorfall zu veröffentlichen, um die Öffentlichkeit über Sicherheitslücken zu informieren.
Das Ereignis auf der B192 ist ein weiteres Beispiel aus einer Reihe von Vorfällen, die die Notwendigkeit von Sicherheitsvorkehrungen im Transportwesen unterstreichen. Fahrer sollten sich bewusst sein, dass nachlässige Wartung und mangelhafte Sicherung erhebliche Risiken darstellen können. Die Wasserschutzpolizei und die BSU plädieren gemeinsam für mehr Bewusstsein und Verantwortung im Umgang mit Bootstransporten.