Junge Urologinnen erobern Waren: Neue Praxis, neue Perspektiven!
Dr. Plüschke und Dr. Scheffel übernehmen urologische Praxis in Waren. Positive Patientenreaktionen und Spezialisierung geplant.

Junge Urologinnen erobern Waren: Neue Praxis, neue Perspektiven!
Eine neue Ära in der Urologie hat in Waren begonnen: Die beiden gebürtigen Frauen, Dr. Sophia Plüschke und Franka Scheffel, haben die urologische Praxis von Dr. Ronald Rußbüldt übernommen. Nach 27 Jahren im Dienst geht Rußbüldt in den Ruhestand – ein großer Schritt für die beiden Ärztinnen, die am Wossidlo-Gymnasium ihr Abitur abgelegt haben und anschließend in Greifswald sowie Rostock studiert haben. „Wir freuen uns riesig, dass wir unseren Traum verwirklichen können und die Patienten in Waren umfassend betreuen können“, sagt Dr. Plüschke, die aktuell 50 Prozent im Müritz-Klinikum tätig ist, während Dr. Scheffel aus Hamburg zurückgekehrt ist.
Die Praxisübernahme bietet eine einmalige Chance, die ärztliche Versorgung in der Region neu zu gestalten. Momentan steht nur ein Sprechzimmer zur Verfügung, wobei ein zweites bereits im Ausbau ist. „Die Vorfreude ist groß, auch wenn wir etwas auf die medizinischen Geräte warten müssen“, fügt Dr. Scheffel hinzu. Die ersten Reaktionen der Patienten sind durchwegs positiv. Besonders erfreulich ist, dass es keine negativen Befindlichkeiten hinsichtlich der Geschlechterverteilung in der Urologie gibt. Das zeigt, dass die Region für die neuen Ansätze offen ist.
Ein Blick in die Zukunft der Urologie
Auf den urologischen Kongressen wird deutlich, welche Herausforderungen die Branche meistern muss. Unter dem Motto „GEMEINSAM ZUKUNFT GESTALTEN“, so berichtet journalmed, stehen Themen wie die Überalterung der Gesellschaft, die zunehmende Feminisierung der Medizin und die Notwendigkeit digitaler Innovationen im Vordergrund. Prof. Margit Fisch, die Präsidentin des DGU-Kongresses, betont, dass ein Zusammenarbeiten aller Verbände in der Urologie unumgänglich ist. Das Ziel ist es, mehr Ärtzinnen für den Beruf zu gewinnen und frauenspezifische Strukturen zu schaffen.
Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Frauen in der Urologie kontinuierlich steigt; der Anteil bei unter 34-Jährigen liegt bereits bei 42,3 Prozent. Zudem plant die Arbeitsgemeinschaft der Urologinnen Umfragen zur beruflichen Entscheidungsfindung. Diese Initiativen sind notwendig, um Nachwuchs für die Urologie zu gewinnen.
Digitalisierung als Schlüssel zur Verbesserung
Ein weiterer entscheidender Punkt in der Zukunft der Urologie ist die Digitalisierung. Laut pmc.ncbi.nlm.nih.gov können digitale Anwendungen die Effizienz und Qualität der medizinischen Versorgung erheblich steigern. Der Einsatz telemedizinischer Lösungen hat nicht nur die Patientenversorgung während der COVID-19-Pandemie verbessert, sondern bietet auch kosteneffiziente Alternativen zu traditionellen Arztbesuchen. Dennoch gibt es Herausforderungen wie die Regulierungen im Gesundheitswesen und den Datenschutz, die bewältigt werden müssen.
Die beiden Urologinnen in Waren stehen also nicht nur vor der Herausforderung, ihre Praxis erfolgreich zu führen, sondern auch, Teil einer sich wandelnden Branche zu sein, die neue Wege in der Patientenversorgung einschlägt. Ihre geplante Spezialisierung auf medikamentöse Tumortherapie, insbesondere bei Prostata-Karzinomen, ist ein konkreter Schritt in diese Richtung. „Wir möchten unsere Kenntnisse und Fertigkeiten beständig erweitern, um unseren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten“, schließen sie optimistisch.
Mit diesem engagierten Ansatz zeigen Dr. Plüschke und Dr. Scheffel, dass sie bereit sind, einen frischen Wind in die Urologie von Waren zu bringen. Es bleibt spannend, wie sich ihre Praxis und die Urologie im Allgemeinen in den kommenden Jahren entwickeln werden.