Eggesin hofft auf Bundesmittel für maroden Sportplatz – Können wir retten?

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Eggesin plant die Sanierung des über 25 Jahre alten Sportplatzes. Fördermittel des Bundes könnten helfen. Sitzung am 17. November.

Eggesin plant die Sanierung des über 25 Jahre alten Sportplatzes. Fördermittel des Bundes könnten helfen. Sitzung am 17. November.
Eggesin plant die Sanierung des über 25 Jahre alten Sportplatzes. Fördermittel des Bundes könnten helfen. Sitzung am 17. November.

Eggesin hofft auf Bundesmittel für maroden Sportplatz – Können wir retten?

In Eggesin steht ein großes Projekt an: Die Stadt plant die Sanierung des Sportplatzes in der Lützowstraße. Vor zwei Jahren, so berichtet Nordkurier, besuchte der Vorpommern-Staatssekretär Heiko Miraß (SPD) den Kunstrasenplatz, um mögliche Förderungen zu prüfen. Leider blieben die Gespräche ergebnislos, denn die Stadt ist Eigentümerin des Platzes, während der lokale Verein SVG 90 Eggesin nicht in der Lage war, diesen zu übernehmen.

Die Stadt steht vor einer finanziellen Herausforderung: Ein Grund, warum die Sanierung des über 25 Jahre alten Sportplatzes bislang nicht realisiert werden konnte. Es mangelt an den nötigen Mitteln, um den immer wiederkehrenden Reparaturbedarf an der Tartanbahn und dem abgenutzten Kunstrasen zu decken. Auch die Flutlichtanlage bedarf dringend einer Verbesserung. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023 schätzte die Sanierungskosten auf etwa 1,25 Millionen Euro.

Neue Fördermöglichkeiten für kommunale Sportstätten

Ein Lichtblick kommt jedoch von Bundesseite: Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen, das insgesamt 333 Millionen Euro für kommunale Sportstätten bereitstellt. Diese Gelder sollen für öffentlich zugängliche Sportstätten verwendet werden, was für Eggesin eine große Chance darstellen könnte. Laut Nordkurier könnte der Bund mit bis zu 45 % der zuwendungsfähigen Ausgaben dazu beitragen, aber die Stadt muss einen Eigenanteil von mindestens 560.000 Euro aufbringen.

Ein weiterer Haken: Ausnahmen bei der Förderung gelten nur im Falle einer Haushaltsnotlage. Doch die Stadt Eggesin hat ihre Schulden abgetragen, sodass sie nicht in der Position ist, eine solche Notlage zu beantragen. Die Stadtverwaltung hat bis zum 15. Januar 2026 Zeit, eine Interessenbekundung sowie Projektskizzen einzureichen. Schon am 17. November wird der Bauausschuss über das Vorhaben beraten. Die Sitzung findet um 17 Uhr in der Stadtverwaltung statt und die Hoffnungen der Anwesenden sind hoch.

Ein Blick auf die aktuelle Sportszene

Die Entwicklungen in Eggesin zeigen, wie wichtig die Förderung lokaler Sportstätten für das Gemeinschaftsgefühl und die sportliche Betätigung der Bürger ist. Bleibt zu hoffen, dass die Stadtverwaltung gute Nachrichten geben kann und der Sportplatz somit bald in neuem Glanz erstrahlt.