Pasewalk investiert in die Zukunft: 50.000 Euro für Vereine 2026!
Pasewalk unterstützt weiterhin Vereine mit 8000 Euro für 2026 trotz finanzieller Engpässe. Anträge bis März möglich.

Pasewalk investiert in die Zukunft: 50.000 Euro für Vereine 2026!
In einer Zeit, in der viele Kommunen und Vereine mit leeren Kassen zu kämpfen haben, zeigt die Stadt Pasewalk, dass man auch mit knappen Mitteln Großes erreichen kann. Auch im kommenden Jahr 2026 ist die Unterstützung für lokale Vereine fest eingeplant. Wie der Nordkurier berichtet, stehen dafür insgesamt 8000 Euro zur Verfügung – so viel wie bereits in diesem Jahr. Vereine haben die Möglichkeit, einmal im Jahr Anträge für ihre Projekte oder Maßnahmen zu stellen.
Die Fristen sind klar: Bis März des laufenden Jahres müssen die Wünsche eingereicht werden. Die Förderungen belaufen sich in der Regel auf 50% der Kosten, wobei die maximale Summe bei 500 Euro liegt. Für besondere Anlässe, wie etwa Jubiläen, kann dieser Betrag sogar auf bis zu 1000 Euro erhöht werden. Die Entscheidung über die Anträge trifft die Stadtvertretung in ihren Ausschüssen, die über die Vergabe der Mittel entscheiden.
Trotz knapper Kassen wird gefördert
Die Unterstützung der Vereine ist ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Finanzpolitik. Jährlich investiert die Stadt rund 50.000 Euro in die Förderung des Ehrenamtes. Dazu gehören beispielsweise auch Subventionen für die Hallennutzung von Kinder- und Jugendgruppen. Das fördert nicht nur die Vereine selbst, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander in Pasewalk.
Einen weiteren Baustein bietet die Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern. Jan Kessel, ein Vertreter der Stiftung, stellte die aktuellen Fördermöglichkeiten vor. Der Doppelhaushalt für 2024/2025 sieht dort etwa 1,13 Millionen Euro von der Landesregierung vor. Im Rahmen des Programmes „Gutes tun in MV“ gingen in diesem Jahr über 800 Anträge ein, die auf eine breite Unterstützung von Ehrenamtsprojekten abzielen. Interessant sind die vereinfachten Antragsbedingungen für die Ehrenamtskarte, bei denen es nun sogar eine Goldene Ehrenamtskarte auf Lebenszeit gibt. Diese Unterstützung könnte vielen Vereinen helfen, ihre Projekte noch einfacher ins Leben zu rufen, da sie auch juristische Beratung zu Satzungs- und Steuerfragen erhalten.
Vielfältige Fördermöglichkeiten
Die Förderlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist vielgestaltig. Über das Mikroförderprogramm können Vereine pro Jahr bis zu 3000 Euro beantragen, mit einer maximalen Bearbeitungszeit von zwölf Wochen. Damit können Anschaffungen oder Veranstaltungen, etwa Festivals, sinnvoll finanziert werden. Das Programm wird durch das europäische Förderprogramm Leader ergänzt, das speziell zur Stärkung des ländlichen Raums gedacht ist. Hier liegt die Regelförderung bei 65%, während die Mindestfördersumme bei 2500 Euro ansetzt. Vereine müssen ein Fünftel der Zuwendung durch öffentliche Träger aufbringen.
Beispiele für erfolgreiche Förderprojekte sind der Erhalt der Seetüchtigkeit der Pommernkogge in Ueckermünde oder die Mountainbike-Strecke (Pumptrack) in Pasewalk, die mit einer Förderung von 150.000 Euro realisiert werden konnten.
In dieser dynamischen Förderumgebung zeigt Pasewalk, dass auch kleinere Städte mit viel Kreativität und Engagement ausgeglichene Kassen verwalten und gleichzeitig das Ehrenamt wirksam unterstützen können. Wer nun noch mehr über die Fördermöglichkeiten erfahren möchte, kann sich auf den Webseiten der Ehrenamtsstiftung MV oder der Förderdatenbank umsehen.