Prozessauftakt in Neubrandenburg: Brüder nach Messerattacke vor Gericht!
Prozessbeginn gegen zwei Brüder aus Syrien wegen Messerattacke in Pasewalk: Vorwürfe und Hintergründe einer Gewaltkriminalität.

Prozessauftakt in Neubrandenburg: Brüder nach Messerattacke vor Gericht!
In einem aufsehenerregenden Prozess am Landgericht Neubrandenburg sitzen zwei Brüder aus Syrien auf der Anklagebank. Der 36-Jährige und sein 25-jähriger Bruder müssen sich wegen einer gewaltsamen Auseinandersetzung in Pasewalk verantworten, die sich am 15. August 2025 ereignete. Nordkurier berichtet, dass der ältere Bruder als Hauptverantwortlicher gilt und sich wegen des versuchten Totschlags sowie Körperverletzung rechtfertigen muss. Beide Brüder sehen sich zudem unter dem Vorwurf der gemeinschaftlichen Beleidigung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Der Vorfall, der die Gemüter in Pasewalk erhitzte, begann mit einem Streit zwischen dem 40-jährigen Geschädigten, der bereits polizeibekannt ist, und den zwei Brüdern. Letztendlich entwickelte sich die verbal geführte Auseinandersetzung zu einem handfesten Übergriff. Der Geschädigte wurde im Hof des Mehrfamilienhauses mit einer Pistole bedroht. In der Folge stach der 36-Jährige mit einem Messer in Richtung des Halses und Oberkörpers des Mannes, während sein Bruder die Pistole hielt. Der Geschädigte konnte sich mit einer Verletzung am Arm in Sicherheit bringen.
Festnahme und weitere Ermittlungen
Nach der brutalen Attacke wurde die Polizei alarmiert, die schnell eingriff und die Brüder am Tatort festnahm. Die beiden Männer waren zuvor bereits in den Fokus der Streitparteien geraten. NDR hebt hervor, dass es zuvor eine verbale Auseinandersetzung gab, welche mehrere Zeugen anzog. Dabei setzten einige Anwesende Pfefferspray ein, was wiederum zu Verletzungen bei weiteren Teilnehmern führte, die medizinisch versorgt werden mussten.
Die Wohnungen der beiden Beschuldigten wurden von der Polizei durchsucht, allerdings gab es bisher keine Informationen zu weiteren gefundenen Waffen oder Beweismitteln. Der 36-Jährige bleibt in Haft, während der Prozess am 1. Dezember fortgesetzt wird. Ein Urteil wird voraussichtlich am 5. Dezember erwartet. Es haben bereits mehrere Verhandlungstage stattgefunden, die die Schwere und die Umstände der Tat genauer beleuchten.
In Pasewalk und Umgebung sorgt dieser Fall für Diskussionen über die Sicherheit im öffentlichen Raum und den Umgang mit Gewalttaten. Angesichts der kriminellen Vergangenheit der Beteiligten ist das öffentliche Interesse an diesem Prozess besonders hoch und viele Bürger sind gespannt auf das abschließende Urteil.