Neues Jägerbataillon 413: Erfolgsgeschichte im Wandel der Bundeswehr!

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Am 7.11.2025 berichtete Stabsfeldwebel Hase über die Aufstellung des Jägerbataillons 413 in Torgelow und dessen Zukunftsplanung.

Am 7.11.2025 berichtete Stabsfeldwebel Hase über die Aufstellung des Jägerbataillons 413 in Torgelow und dessen Zukunftsplanung.
Am 7.11.2025 berichtete Stabsfeldwebel Hase über die Aufstellung des Jägerbataillons 413 in Torgelow und dessen Zukunftsplanung.

Neues Jägerbataillon 413: Erfolgsgeschichte im Wandel der Bundeswehr!

Das Jägerbataillon 413, ansässig in der Ferdinand-von-Schill-Kaserne in Torgelow, hat kürzlich ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Sein zehnjähriges Bestehen. Der Stabsfeldwebel Andreas Hase, der Personalbearbeiter des Bataillons, blickt auf eine bewegte Zeit zurück. Im Jahr 2013 war er maßgeblich an der Auflösung des ehemaligen Panzerbataillons 413 und der Gründung des Jägerbataillons beteiligt. Diese Umstrukturierung war Teil der umfassenden Reformen der Bundeswehr, die seit 2010 in Gang gesetzt wurden, um die Streitkräfte an die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen anzupassen, wie Wikipedia berichtet.

Während der Umstrukturierung wurden rund 500 Soldaten des Panzerbataillons nicht mehr benötigt. Hase, der seit 1984 in der Armee dient und eine bewegte Karriere, einschließlich Auslandseinsätzen in Afghanistan, hinter sich hat, übernahm die Herausforderung, das neue Jägerbataillon aufzubauen. In enger Zusammenarbeit mit Bataillonskommandeur Marco Eggert reiste Hase über vier Jahre durch Deutschland, um Soldaten zu rekrutieren. Die neue Truppe sollte aus verschiedenen Kasernen gewonnen werden, vor allem aus dem Südwesten Deutschlands. Aus den 102 Feldwebeln des ehemaligen Panzerbataillons wurden 26 in das neue Jägerbataillon übernommen, und die 3. Kompanie wurde mit 20 Feldwebeln aufgestellt.

Die Bestandsaufnahme und die Zukunft

Derzeit zählt das Jägerbataillon 413 etwa 650 Soldaten, wobei 6% Frauen sind. Bemerkenswerterweise kommen 40% der Soldaten aus Mecklenburg-Vorpommern, gefolgt von 30% aus Brandenburg und 10% aus Berlin. Das Ziel ist eine Aufstockung auf insgesamt 780 Soldaten. Diese Entwicklung ist nicht nur ein Zeichen für die Aufstellung des Bataillons, sondern spiegelt auch das größere Sicherheitsbedürfnis in Europa wider, das die Neuausrichtung der Bundeswehr bereits 2010 einleitete.

Die Reformen der Bundeswehr zielen darauf ab, eine neue Organisationsstruktur zu schaffen, die den Anforderungen der modernen Sicherheitspolitik gerecht wird. Die Aussetzung der Wehrpflicht, die im Grundgesetz verankert bleibt, führte zur Schaffung effektiverer Strukturen innerhalb der Streitkräfte, um die Wehrdienstleistenden und Berufssoldaten optimal zu unterstützen.

Hase wird im März 2024 in den Ruhestand gehen, bleibt jedoch als Reservist aktiv und wird die Projektgruppe für größere Veranstaltungen des Verbandes leiten und den Kontakt zur Presse pflegen. Seine Erfahrung und sein Engagement bleiben der Bundeswehr und besonders dem Jägerbataillon 413 erhalten, das nun auf eine solide Grundlage für die Zukunft blicken kann.