Zwei neue Bewerber für Ueckermündes Bürgermeisteramt: Wer setzt sich durch?

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

In Ueckermünde kandidieren Karsten Berndt und Hartmut Baranowski für das Bürgermeisteramt. Wahltermin: 12. April 2026.

In Ueckermünde kandidieren Karsten Berndt und Hartmut Baranowski für das Bürgermeisteramt. Wahltermin: 12. April 2026.
In Ueckermünde kandidieren Karsten Berndt und Hartmut Baranowski für das Bürgermeisteramt. Wahltermin: 12. April 2026.

Zwei neue Bewerber für Ueckermündes Bürgermeisteramt: Wer setzt sich durch?

Ueckermünde rührt an der Wahlurne: Mit der Bekanntgabe von zwei neuen Kandidaten für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters wird die Vorfreude auf die anstehenden Kommunalwahlen am 12. April 2026 angeheizt. Karsten Berndt, ein parteiloser Mathematiker und Softwareentwickler, sowie Hartmut Baranowski von der AfD haben ihre Ambitionen offiziell erklärt. Beide wollen in der kommenden Wahl die Geschicke der Stadt lenken.

Karsten Berndt, ein gebürtiger Berliner, der bereits seit mehreren Jahren in der Stadtvertretung und im Kreistag Vorpommern-Greifswald aktiv ist, sieht großes Potenzial in Ueckermünde. Er möchte diese Möglichkeiten gemeinsam mit den Bürgern ausschöpfen. „Ich werde sachlich entscheiden und nicht an politische Vorgaben gebunden sein“, betont Berndt. Zu seinen Zielen gehören die Schaffung von Perspektiven für junge Menschen, die Belebung der Innenstadt und der verantwortungsvolle Umgang mit Stadtfinanzen. Ein modernes, digitalisiertes Verwaltungsangebot steht ebenso auf seiner Agenda. Außerdem plant er, seine Wahlkampagne durch offene Bürgergespräche und digitale Formate zu gestalten, die auch nach der Wahl fortgesetzt werden sollen. Nordkurier berichtet weiter über Berndts Engagement gegen den Bau eines Kreisverkehrs am Strand und seine Aufmerksamkeit für einen Missstand im Vertrag zum Verkauf eines Hotelgrundstücks.

Die Konkurrenz und die erste Bewerberrunde

Hartmut Baranowski, als Stadtvertreter aus Torgelow und Mitglied des AfD-Kreisvorstands, bringt ebenfalls einiges an Erfahrung mit. Seine Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten wird von der AfD als strategisch sinnvoll erachtet. Baranowski ist zudem stellvertretender Fraktionschef im Kreistag. Der dritte Bewerber, René Harfenstein, hatte bereits im August 2023 seine Kandidatur bekannt gegeben und befindet sich nun in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit den beiden neuen Anwärtern. Uecker-Randow berichtet, dass Baranowski bei der Nominierung in der Stadtvertretung die meisten Stimmen erhielt, während Harfenstein weniger Unterstützung erhielt.

Wichtige Eckdaten zur Wahl

Die Wahlberechtigten werden daran erinnert, dass die Frist zur Einreichung der Unterlagen am 27. Januar 2026 endet. Angesichts einer möglichen Stichwahl, die am 26. April 2026 stattfinden könnte, sollten sich Wähler frühzeitig mit den Verfahren vertraut machen. Die Amtszeit des Bürgermeisters in Ueckermünde dauert, wie ueckermuende.de informiert, zwischen sieben und neun Jahren, abhängig von der Hauptsatzung. Eine absolute Mehrheit ist für die Wahl notwendig, und wenn diese im ersten Wahlgang nicht erreicht wird, folgt die Stichwahl.

Zum Wählen müssen die Bürger nicht nur ihren Personalausweis oder Reisepass mitbringen, sondern erhalten auch rechtzeitig eine Wahlbenachrichtigung, die Informationen über barrierefreie Wahlräume enthalten wird. Und auch wer kurzfristig an den Wahlurnen aushelfen möchte, hat die Möglichkeit, durch Unterstützung einer Vertrauensperson seine Stimme abzugeben.

Ein spannendes Wettbieten um das Bürgermeisteramt in Ueckermünde steht also bevor. Die Wähler können sich auf einen lebhaften Wahlkampf freuen, der bereits jetzt in vollem Gange ist.