Widerspruch gegen Bademoden-Ausstellung: Usedom kämpft um Kultur!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald bleibt die Bademoden-Ausstellung in Ahlbeck umstritten. Widerspruch eingelegt, neue Anträge geplant.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald bleibt die Bademoden-Ausstellung in Ahlbeck umstritten. Widerspruch eingelegt, neue Anträge geplant.
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald bleibt die Bademoden-Ausstellung in Ahlbeck umstritten. Widerspruch eingelegt, neue Anträge geplant.

Widerspruch gegen Bademoden-Ausstellung: Usedom kämpft um Kultur!

In der Welt der Bademode und Badekultur rührt sich etwas auf Usedom. Jürgen Kraft, ein leidenschaftlicher Initiator, kämpft bereits seit rund 20 Jahren für eine Ausstellung, die der Geschichte und der Faszination des Badens gewidmet ist. Die Ausstellung mit dem Titel „Die Welt geht Baden“ sollte in einem 800 Quadratmeter großen Pavillon auf dem großen Grenzparkplatz vor Polen stattfinden, doch die Pläne sind ins Stocken geraten.

Im Oktober 2025 hat der Landkreis Vorpommern-Greifswald den Aufbau des Zeltes in Ahlbeck abgelehnt. Ein Sprecher des Landkreises wies darauf hin, dass der Standort als ungeeignet erachtet wurde, vor allem aus Gründen des Brandschutzes. Es konnte kein ausreichendes Löschwasser im Notfall gewährleistet werden, was ein Hauptargument gegen die Erlaubnis darstellt. Trotz dieser Absage gibt es Hoffnung: Die Initiatoren haben Widerspruch eingelegt und halten die Entscheidung für fehlerhaft, da ein Flächennutzungsplan im Ablehnungsbescheid nicht berücksichtigt wurde.

Ein neuer Anlauf für die Ausstellung

Parallel zum Widerspruch wollen die Organisatoren einen neuen Antrag stellen. „Die Rahmenbedingungen haben sich verändert, und wir sind optimistisch, dass wir eine Lösung finden werden“, erklärt Kraft. Es ist entscheidend, einen positiven Ausgang zu erzielen, um negative Auswirkungen auf Kultur, Tourismus und Wirtschaft in der Region zu vermeiden.

Der Landkreis selbst äußert sich ambivalent. Während die Verantwortlichen das Potenzial der Ausstellung als Bereicherung für die Region anerkennen, sind sie gleichzeitig an rechtliche Vorgaben gebunden, die die Durchführung der Ausstellung betreffen. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2026 geplant, und die Initiatoren setzen alles daran, dieses Ziel zu erreichen.

Ein Blick in die Zukunft

Kraft und sein Team arbeiten eng mit dem Bikini-Art-Museum Bad Rappenau zusammen, um die Ausstellung ans Laufen zu bringen. Die Herausforderungen sind nicht unbedeutend, doch die Begeisterung für das Projekt bleibt ungebrochen. Sollte das Vorhaben letztendlich genehmigt werden, könnte die Ausstellung zu einem neuen Anziehungspunkt für Urlauber und Einheimische werden, die sich für die Entwicklung der Bademode und die dazugehörige Kultur interessieren.

Die kommenden Monate werden entscheidend verlaufen – alle Beteiligten hoffen auf eine positive Wende, damit Usedom bald im Zeichen des Badens erstrahlen kann. Es bleibt spannend abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird.