Waren an der Müritz: Historische Schätze in neuem Buch entdeckt!
Eugen Gliege präsentiert sein Buch über die Geschichte von Waren (Müritz) und die neuen Info-Tafeln der Stadt.

Waren an der Müritz: Historische Schätze in neuem Buch entdeckt!
In Waren an der Müritz wird Geschichte lebendig! Ein neues Buch, das die Erinnerung an historische Orte und Betriebe der Stadt wachhält, sorgt für Aufsehen. Eugen Gliege und seine Frau Constanze haben unermüdlich an ihrem Werk „Die Informationstafeln der Stadt“ gearbeitet, das im Selbstverlag erschienen ist und auf etwa 100 Seiten die Vergangenheit Warem’s spannend erzählt. Laut SVZ gibt das Buch Einblicke in die Entwicklung der Stadt und vergisst dabei nicht, mit einem Schuss Humor zu unterhalten.
Besonders der historische Fokus auf die alte Reeperbahn, aber auch weitere Orte wie das Verkehrseck, das alte Gefängnis und die Stuhlfabrik gibt den Leser:innen einen direkten Zugang zur Geschichte. Die Stadtverwaltung von Waren hat die Autoren tatkräftig unterstützt, sodass nun 21 neue Informationstafeln in der Stadt aufgestellt sind. Für diese Tafeln hat die Kommune jeweils etwa 800 Euro investiert. Stadtführer Klaus Lambrecht zeigt sich begeistert von den neuen Materialien und nutzt sie aktiv in seinen Führungen, die er mit dem neuen Buch gerne ergänzt.
Von Comics bis Buchkunst
Aber Gliege ist nicht nur ein historischer Geschichtenerzähler. Er hat sich auch als Zeichner einen Namen gemacht. In einem weiteren Projekt, dem Buch „Sagen und Geschichten aus Penzlin“, das er zusammen mit Susan Lambrecht verfasst hat, bringt er die Geschichte der Müritz-Gemeinde auf 120 Seiten zu Papier. Dieses Werk ist mit alten Ansichtskarten aus dem Stadtarchiv Penzlin illustriert und bietet ebenfalls einen humorvollen Blick auf die Region. Am 7. Juni wird das Buch in der Stadtbibliothek Penzlin vorgestellt, wo Gliege vor Ort auch signierte Exemplare anbieten wird, wie der Nordkurier berichtet.
Seine Karriere als Zeichner reicht bis in die Zeit der DDR zurück, und mittlerweile hat er über 170 Bücher veröffentlicht, oft in Zusammenarbeit mit seiner Frau Constanze. Gliege ist der kreative Kopf hinter bekannten Comics wie „Atze“ und „Fix und Fax“, die viele Leser von früher noch gut im Gedächtnis haben.
Ein Blick in die Zukunft
Der Erfolg des Buches „Die Informationstafeln der Stadt“ ist ein schöner Ansporn. Bei der Stadtverwaltung denkt man bereits an die Zukunft: Geplant ist, alle zwei Jahre zwei weitere Tafeln hinzuzufügen. So bleibt die Geschichte von Waren lebendig und wird auch zukünftigen Generationen zugänglich gemacht.
Die Kombination von Geschichtsbewusstsein und künstlerischem Talent in Gliege’s Schaffen bereichert nicht nur die Stadt Waren, sondern auch die gesamte Region rund um die Müritz. Ein gutes Händchen haben die beiden Autoren, wenn sie die Erinnerungen an diese wundervolle Gegend wachhalten.