Zingst: Umweltfotofestival horizonte begeistert mit Kinderkunst und Fotografie!

Zingst wird bis zum 1. Juni 2025 zum Zentrum des Umweltfotofestivals „horizonte“. Entdecken Sie internationale Fotografien und Workshops!

Zingst wird bis zum 1. Juni 2025 zum Zentrum des Umweltfotofestivals „horizonte“. Entdecken Sie internationale Fotografien und Workshops!
Zingst wird bis zum 1. Juni 2025 zum Zentrum des Umweltfotofestivals „horizonte“. Entdecken Sie internationale Fotografien und Workshops!

Zingst: Umweltfotofestival horizonte begeistert mit Kinderkunst und Fotografie!

In Zingst an der Ostsee, wo die Wellen sanft gegen den Strand plätschern, verwandelt sich der Ort einmal jährlich in ein Schmelztiegel für Fotografen und Umweltbewusste. Das Umweltfotofestival „horizonte“ findet vom 23. Mai bis 1. Juni 2025 statt und wird dieses Jahr bereits zum 18. Mal ausgerichtet. Das diesjährige Thema dreht sich alles um das vielseitige Konzept der „Ressourcen“ und lädt die Besucher ein, die komplexen Aspekte unseres täglichen Lebens zu hinterfragen, von Wasser und fossilen Brennstoffen über Seltenerdmetalle bis hin zu Wissen und Technologie. Zingst.de gibt bekannt, dass die Veranstaltung nicht nur in den Galerien, sondern auch am Ostseestrand mit großen Ausstellungen, Fotoworkshops und Gesprächen stattfindet.

Das Festival hat sich über die Jahre zu einem bedeutenden Treffpunkt für die Fotografie entwickelt, insbesondere seit 2008, und zieht inzwischen internationale Fotografen an. Insgesamt präsentieren 34 Künstler ihre Werke in zwölf Ausstellungen. Unter ihnen ist Stéphan Gladieu, der die kreative Umwandlung von Abfall in Kunst in den Slums von Kinshasa dokumentiert, und Tom Hegen, der mit beeindruckenden Luftaufnahmen zeigt, wie der Mensch die Erde ausbeutet. Im Rahmen des Festivals werden auch innovative Formate und Events wie Fotomarkt und Panels angeboten, die dazu beitragen, das Bewusstsein für Umwelt- und Ressourcenthemen zu schärfen. Handwerksblatt berichtet, dass die Hochstimmung auch durch das tolle Rahmenprogramm mit Vernissagen und Multivisionsshows zum Ausdruck kommt.

Ein kreatives Engagement der Jugend

Ein besonderes Highlight dieses Jahres ist die Installation „Regenbogenroboterweltraumeis“, die vom Fotografen Jan von Holleben geschaffen wurde. Hierbei handelt es sich um eine Gemeinschaftsaktion, bei der er Schüler mit Postkarten ansprach, um ihre Gedanken zur Zukunft einzuholen. Über 489 Kinder antworteten und mehr als 150 kreative Ideen wurden in fotografische Werke umgesetzt. Diese Initiative fördert nicht nur das kreative Schaffen, sondern auch das Umweltbewusstsein unter den jungen Menschen. Am Strand in Zingst kann man die bunten Fototafeln, gestaltet von den Kindern, bewundern.

Damit das Erlebnis für alle zugänglich wird, sind die Open-Air-Ausstellungen mit dem Fahrrad von den Hotspots in Zingst gut erreichbar. Der Ort ist für sein bestens ausgebautes Fahrradwegenetz bekannt, das Radfahrern die Erkundung der atemberaubenden Landschaft erleichtert. Vor allem rund um die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gibt es viel zu entdecken.

Ein Blick in die Vergangenheit

Ein weiterer interessanter Aspekt, der mit dem Festival verknüpft ist, betrifft die lokale Infrastruktur. Prerow, ein Nachbarort von Zingst, hat kürzlich die längste Seebrücke im Ostseeraum eröffnet. Diese beeindruckende Seebrücke misst stolze 720 Meter und kommt sogar mit einem Nothafen für Segelboote daher. Der ehemalige Bürgermeister René Roloff hat sich in den über zehn Jahren seiner Amtszeit intensiv um den Bau dieser Brücke gekümmert. Nach seinem Rückzug aus der Politik wird er sich künftig der Herstellung traditioneller Darßer Haustüren widmen, die weit über die Region hinaus – bis in die Schweiz und nach Norwegen – verkauft werden.

Die dynamischen Küsten im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zeugen von der ständigen Veränderung der Landschaft. Jährlich zieht die Ostsee etwa anderthalb Meter Land an sich, was den Darßer Wald und die unberührte Küste zu einem besonderen Ort macht, den es zu erkunden gilt.

Das Umweltfotofestival „horizonte“ bietet nicht nur eine Plattform für Künstler, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, das Bewusstsein für unsere Umwelt zu schärfen und die Vielfalt der Ressourcen zu feiern. Besucher und Einheimische sind eingeladen, sich in dieser einzigartigen Kombination aus Kunst und Umweltbewusstsein inspirieren zu lassen und aktiv teilzunehmen.