Großangelegte Suche in Ueckermünde: Vermisster 89-Jähriger bleibt unauffindbar
In Ueckermünde wird der 89-jährige Edgar Werner Florin vermisst, letzte Sichtung am 08.08.2025. Polizei bittet um Hinweise.

Großangelegte Suche in Ueckermünde: Vermisster 89-Jähriger bleibt unauffindbar
In der malerischen Stadt Ueckermünde, wo die Ostseewinde durch die Gassen wehen, gibt es derzeit Grund zur Besorgnis. Der 89-jährige Edgar Werner Florin wird vermisst. Zuletzt wurde er am 08.08.2025 im Bereich der Ueckerbrücke gesehen. Seine Angehörigen und die Polizei sind in heller Aufregung, denn die Suche nach dem alten Herren bleibt bisher erfolglos, wie polizei.mvnet.de berichtet.
Edgar, der etwa 180 cm groß und schlank ist, hat eine Halbglatze und weiße bis graue Haare. Auffällig ist sein versetzter Schritt. Er trägt einen blauen Kittel, eine blaue Hose sowie eine Schiebermütze. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. „Jede noch so kleine Beobachtung kann wertvoll sein“, sagt ein Sprecher der Polizei. Hinweise können unter der Telefonnummer 039771/82224 oder dem Polizeinotruf 110 gemeldet werden.
Suchmaßnahmen und Blutspuren
Die Suche nach Edgar fällt in eine Zeit, in der die Polizei in Ueckermünde mit anderen ernsten Vorfällen konfrontiert ist. Am Morgen des 10.08.2025, um 07:30 Uhr, wurden Blutspuren und eine Blutlache am Hafenbecken Am Bollwerk entdeckt, was die Lage zusätzlich belastet. Wie nordkurier.de berichtet, wurden das Neue Bollwerk und das Hafenbecken sofort gesperrt. Taucher sind nun vor Ort, um den Vorfall genau zu untersuchen.
Die Blutspritzer deuten darauf hin, dass es möglicherweise Spuren einer schwer verletzten Person geben könnte. Ob dies etwas mit dem Verschwinden von Edgar zu tun hat, ist noch unklar. Umfassende Suchmaßnahmen an Land und im Wasser sind im Gange, bei denen auch ein Polizeihubschrauber sowie Taucher der Berufsfeuerwehr Stralsund und Helfer der Seenotretter im Einsatz sind. Hier werden Zeugen dringend gebeten, sich zu melden, falls sie irgendwo Hinweise oder Beobachtungen gemacht haben.
Hintergrundinformationen zu vermissten Personen
Die Situation in Ueckermünde ist nicht nur eine lokale Angelegenheit. Laut Informationen des Bundeskriminalamts ist die „Vermisstenstelle“ eine zentrale Anlaufstelle für solche Fälle. Eine Person gilt als vermisst, wenn ihr Aufenthaltsort unklar ist und eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen wird, so bka.de. Die örtliche Polizeidienststelle hat die Verantwortung für unmittelbare Suchmaßnahmen und bei akuter Gefahr werden oft groß angelegte Einsätze gestartet.
Die Zahlen belegen, dass die Polizei täglich mit vielen Vermisstenfällen konfrontiert ist. Im Jahr 2024 waren beispielsweise rund 18.100 Kinder vermisst, von denen sich 96,7% bis Jahresende aufklärten. Während der große Teil der Fälle schnell klärt, ist jede Sorge um einen Vermissten berechtigt und wichtig.
Die Bevölkerung ist jetzt gefragt, sich aktiv an der Suche nach Edgar zu beteiligen. Man sollte nie die Hoffnung verlieren. Jeder Hinweis könnte entscheidend sein, um den vermissten Rentner nach Hause zu bringen.