Deutschland enttäuscht bei U24-Team-EM: Nur 7 Punkte in Ludwigslust!

Deutschland enttäuscht im Halbfinale der U24-Team-EM in Ludwigslust. Dänemark und Großbritannien erreichen das Finale.

Deutschland enttäuscht im Halbfinale der U24-Team-EM in Ludwigslust. Dänemark und Großbritannien erreichen das Finale.
Deutschland enttäuscht im Halbfinale der U24-Team-EM in Ludwigslust. Dänemark und Großbritannien erreichen das Finale.

Deutschland enttäuscht bei U24-Team-EM: Nur 7 Punkte in Ludwigslust!

Im Halbfinale der U24-Team-EM, das kürzlich in Ludwigslust stattfand, lief für das deutsche Team alles andere als rund. Trotz Heimvorteils konnte die Mannschaft um Teamleiter Josef Huckelmann die Erwartungen nicht erfüllen. Am Ende wurden nur 7 Punkte eingefahren, was als klare Enttäuschung gewertet wird. Alle Augen waren auf das deutsche Aufgebot gerichtet, das aus Jonny Wynant, Mario Häusl, Patrick Hyjek, Ben Iken und Marlon Hegener bestand. Die Punktzahlen der Fahrer waren jedoch wenig erfreulich: Wynant erzielte 2 Punkte, Häusl blieb punktlos, Hyjek holte 1 Punkt, Iken sammelte 3 Punkte und Hegener steuerte ebenfalls 1 Punkt bei. Diese Aufstellung führte dazu, dass Deutschland das Halbfinale deutlich hinter Dänemark und Großbritannien beendete, die sich für das Finale am 26. Juli in Macon, Frankreich, qualifizierten.

Nordkurier berichtet, dass Dänemark mit einer starken Teamleistung und 51 Punkten den ersten Platz belegte. Besonders beeindruckend war die Leistung von Bastian Pedersen, der mit 14 Punkten herausstach. Großbritannien sicherte sich mit 33 Punkten den zweiten Platz, während Tschechien, ebenfalls ein ernstzunehmender Gegner, mit 29 Punkten auf dem dritten Rang landete. Es war ein spannendes Rennen, in dem Tschechien zunächst mit zwei Laufsiegen überraschte, aber am Ende nicht mit dem verletzten Daniel Klima an die Leistungen anknüpfen konnte.

Das Rennen im Detail

Im ersten Durchgang lag Dänemark zunächst mit Tschechien gleichauf, jedoch setzte sich die dänische Mannschaft bald ab. Die britischen Fahrer gaben ihr Bestes und holten im Verlauf entscheidende Punkte, während die Deutschen erst im zehnten Lauf mit einem Punkt auf sich aufmerksam machen konnten – das war nach einem Sturz von Klima. Die Gesamtpunktzahl von nur 7 Punkten, aufgeteilt auf die gesamten 20 Läufe, lässt darauf schließen, dass die deutsche Mannschaft in ihrer Altersgruppe weiterhin große Schwierigkeiten hat, international Fuß zu fassen.

Speedweek hebt hervor, dass die Erfolglosigkeit der deutschen U24-Fahrer im internationalen Vergleich besorgniserregend ist. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Deutschland in dieser Altersgruppe bei früheren internationalen Wettbewerben ähnliche Ergebnisse erzielt hat. Das sind keine guten Nachrichten für die Entwicklung des Bahnsports in Deutschland, wo es zahlreiche Bestrebungen gibt, den Nachwuchs nachhaltiger zu fördern.

Ein Blick auf den Bahnsport in Deutschland

Der Bahnsport, bei dem die Piloten auf ovalen Strecken gegeneinander antreten, hat in Deutschland eine lange Tradition. Die Wettbewerbe finden in verschiedenen Disziplinen statt, darunter das klassische Speedway auf 400-Meter-Kurzstrecken, Langbahn-Rennen und sogar Ice-Speedway-Rennen. Motorräder sind dabei ohne Bremse ausgestattet und verfügen über zwei Gänge, was zusätzlich zur besonderen Fahrtechnik beiträgt, bei der die Fahrer die Maschinen in die Kurven legen müssen. DMSB informiert darüber, dass auch in der Nachwuchsarbeit große Anstrengungen unternommen werden, um bereits Kinder ab sechs Jahren in Juniorklassen an den Sport heranzuführen.

Die Niederlage in Ludwigslust verdeutlicht einmal mehr, dass die Entwicklung des deutschen Speedway-Nachwuchses keineswegs zum gewünschten Erfolg führt. Angesichts der bevorstehenden internationalen Wettbewerbe wird es wichtig sein, die Ursachen für diese Misserfolge zu analysieren und gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um die Leistung in Zukunft zu verbessern. Die anstehenden Herausforderungen bieten eine gute Gelegenheit, die gemachten Erfahrungen aufzuarbeiten und sich neu zu orientieren.