Junge Hebamme Lina Greger eröffnet Praxis in Gadebusch: Ein Traum wird wahr!
Lina Greger, 23, eröffnet im September 2025 ihre Hebammenpraxis in Gadebusch und bietet umfassende Betreuung für Familien.

Junge Hebamme Lina Greger eröffnet Praxis in Gadebusch: Ein Traum wird wahr!
Mit ihren 23 Jahren ist Lina Greger eine echte Senkrechtstarterin in der Hebammenwelt. Bereits im zarten Alter von vier Jahren wusste sie, dass eine Karriere als Hebamme ihr Traum ist. Heute macht sie diesen Traum wahr und eröffnet im September 2025 ihre eigene Praxis in Gadebusch. Lina gehört zum ersten Jahrgang, der an der Universität Rostock Hebammenwissenschaft studiert hat, und hat sich seit dem Frühling 2022 als Landhebamme selbstständig gemacht, wie der Nordkurier berichtet.
Linas Einzugsbereich umfasst eine breite Region, darunter Lützow-Lübstorf, Gadebusch, Rehna, Wittenburg und Zarrentin. Dabei legt sie bis zu 400 Kilometer am Tag zurück, was sie vor die Herausforderung stellt, genaue Uhrzeiten für Besuche bei Müttern und ihren Neugeborenen einzuhalten. Trotz der allgemeinen sinkenden Geburtenzahlen in Nordwestmecklenburg verzeichnet sie in ihrem Bereich keinen Rückgang. Im Gegenteil, ihre Kapazitäten sind bis März 2024 voll ausgebucht.
Werkstatt für Familien
Lina plant, ihre Praxis zu einem zentralen Ort für die Betreuung von Frauen und Familien zu gestalten. Neben der klassischen Hebammenarbeit wird sie Vorbereitungskurse, Beikostberatung sowie gemeinsames Kochen mit Müttern anb bieten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kinderwunschberatung. Für sie bedeutet die Arbeit mit werdenden Müttern, den wertvollen Moment des Vertrauens zu teilen – ein intimer Austausch, den sie sehr schätzt.
Die Veränderungen im Hebammenwesen sind unübersehbar. Ein Blick auf die aktuellen Trends zeigt, dass Hebammen immer gefragter werden. Veranstaltungen wie die DGHWi Konferenz im Mai 2026 in Leipzig treten in den Vordergrund, um die Hebammenwissenschaft weiter voranzubringen. Hier wird sich auch mit der Frage beschäftigt, warum Deutschland ein nationales Geburtenregister benötigt, um die Hebammenlangzeitversorgung zu verbessern.
Die Zukunft der Geburtshilfe
Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass die Altersstruktur der Hebammen in Deutschland weiterhin im Wandel ist. Es ist zu beobachten, dass jüngere Hebammen wie Lina Greger einen frischen Wind in die Branche bringen. Die Debatte über die Geburtenzahlen und Hebammenversorgung berührt viele Aspekte der Gesellschaft. Dennoch zeigt Linas Engagement, dass gute Unterstützung während der Schwangerschaft und nach der Geburt von entscheidender Bedeutung sind.
Dieses leidenschaftliche Streben nach einem erfüllenden Beruf macht Lina Greger zu einem besonderen Vorbild. Mit ihrer positiven Bilanz im Vergleich zur Arbeit im Kreißsaal hat sie das Herz der Familien erobert und wird sicher auch weiterhin viele Mütter auf ihrem Weg begleiten.BIFG unterstreicht die Notwendigkeit, die Hebammenversorgung auch zukünftig zu garantieren. Es bleibt spannend, wie sich die Geburtenhilfe in den nächsten Jahren entwickeln wird.