Internationale Mediation: Die Lösung für Konflikte in Neustrelitz!
Am 18. Juni 2025 lädt Neustrelitz zum Internationalen Tag der Mediation ins Kulturquartier ein, um Konfliktlösungen vorzustellen.

Internationale Mediation: Die Lösung für Konflikte in Neustrelitz!
In Neustrelitz tut sich bald etwas Spannendes im Bereich Mediation! Am 18. Juni lädt das Veranstaltungsteam rund um Heike Pähler aus Mirow und Monique Gundermann aus Neustrelitz zum internationalen Tag der Mediation ins Kulturquartier. Von 16 bis 18 Uhr haben alle Interessierten die Möglichkeit, mehr über Mediation zu erfahren und live zu erleben, wie Konflikte konstruktiv gelöst werden können. Der Tag bietet nicht nur die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sondern auch einen praktischen Einblick in die Methoden der Mediation. Dabei wird auch die gewaltfreie Kommunikation (GFK) thematisiert, die eine zentrale Rolle im Mediationsprozess spielt.
Der Tag der Mediation hat seinen Ursprung in einem Treffen von Mediationsverbänden im Jahr 2013 in Wien, wo die „Wiener Erklärung“ verabschiedet wurde. Seither wird der 18. Juni in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Tag der Mediation gefeiert. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist es, die Öffentlichkeit über Mediation in Theorie und Praxis zu informieren und diese wertvolle Methode zur Konfliktregelung bekannter zu machen, wie tag-der-mediation.international berichtet.
Mediation und Gewaltfreie Kommunikation
Mediation ist mehr als nur ein Weg zur Streitschlichtung. Es geht darum, Menschen zu helfen, Konflikte auf eine konstruktive und nachhaltige Weise zu lösen, ohne dass es zu verhärteten Fronten kommt. Heike Pähler und Monique Gundermann, die beide Mitglieder im Bundesverband Mediation sind, möchten den Teilnehmern das theoretische Wissen und praktische Werkzeuge vermitteln, um künftig besser mit Konflikten umzugehen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Mediation ist die gewaltfreie Kommunikation, ein Konzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Diese Form der Kommunikation zielt darauf ab, soziale Beziehungen durch Achtsamkeit, Wertschätzung und Empathie zu fördern. Ulrike Michalski und Gregor Lang-Wojtasik, die seit vielen Jahren im Bereich der gewaltfreien Kommunikation arbeiten, betonen, wie wichtig diese Kommunikationsweise für eine friedlichere Welt ist. Laut fachverband-gfk.org hat die Forschung zu diesem Thema in den letzten Jahren zugenommen, und zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten belegen die positiven Effekte der GFK in verschiedenen Kontexten wie Schulen, Gesundheitswesen und sozialer Arbeit.
Mediation und gewaltfreie Kommunikation können somit als Schlüssel für eine verbesserte Streitkultur gesehen werden. Der bevorstehende internationale Tag der Mediation ist eine hervorragende Gelegenheit, diese wertvollen Methoden näher kennenzulernen und zu verstehen, wie sie im Alltag angewendet werden können. Wer also Lust hat, sich über diese Themen zu informieren und sich aktiv einzubringen, sollte am 18. Juni nicht fehlen!