Bützows Dauerbaustelle: Rückschläge und Fortschritte an der Bahnhofstraße!

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Bützow: Bauarbeiten an der neuen Bahnhofstraße dauern an – Update zu den Herausforderungen und Fortschritten im Projekt.

Bützow: Bauarbeiten an der neuen Bahnhofstraße dauern an – Update zu den Herausforderungen und Fortschritten im Projekt.
Bützow: Bauarbeiten an der neuen Bahnhofstraße dauern an – Update zu den Herausforderungen und Fortschritten im Projekt.

Bützows Dauerbaustelle: Rückschläge und Fortschritte an der Bahnhofstraße!

Die Neue Bahnhofstraße in Bützow kracht zurzeit unter den schweren Maschinen, und das seit fast zwei Jahren. Was für viele Anwohner eine Geduldsprobe darstellt, wird jedoch mit einem klaren Ziel verfolgt: Die Erneuerung der Trinkwasser- und Schmutzwasseranlagen sowie der Neubau des Niederschlagswassersammlers. Die Eurawasser Nord GmbH hat im Auftrag des WAZ Güstrow-Bützow-Sternberg bereits im Juli 2023 mit dieser Mammutaufgabe begonnen. Doch die Arbeiten verzögern sich.

Ursprünglich geplant war der Abschluss des zweiten Bauabschnittes für März 2025, doch anfängliche Probleme traten auf. Unerwartete Umverlegungen von Fernwärme, Gas, Strom und Telekommunikation machten den Plänen einen Strich durch die Rechnung, wie der Nordkurier berichtet.

Fortschritte und Herausforderungen

Trotz dieser Schwierigkeiten zeigt sich Projektleiteroptimismus. Es wird betont, dass die Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen reibungslos verläuft. Vor Baubeginn gab es eine Mischwasserkanalisation, die mittlerweile zu einer Trennkanalisation umgebaut wurde. In der Tiefe von bis zu 3,90 Metern wurden 270 Meter Schmutzwasserkanal (DN 400) und 25 Meter Schmutzwasserkanal (DN 600) verlegt.

Aufwändige Wasserhaltungsmaßnahmen waren notwendig, um die Trinkwasserversorgung weiterhin zu sichern. Die gute Nachricht: Die Trinkwasserversorgungsleitung ist seit Februar 2025 in Betrieb und bekanntlich hat dieses Thema auch eine übergeordnete Bedeutung für die Gesundheit der Bevölkerung. Möglichkeiten zur Gewährleistung der Wasserqualität werden unter anderem durch das von der WHO initiierte Konzept des Water Safety Plans (WSP) angesprochen, das auf Risikoermittlung und -bewertung setzt, wie das Umweltbundesamt erklärt.

Geplante Maßnahmen und Ausblick

In der 26. Kalenderwoche wird schließlich der Asphalt aufgebracht, gefolgt von weiteren Restarbeiten wie dem Einbau von Wurzelschutzplatten und der Pflasterung des Gehweges. Voraussichtlich werden die wesentlichen Arbeiten bis Anfang August 2025 abgeschlossen sein. Doch damit nicht genug: Im Herbst sollen neue Alleebäume beidseitig der Straße für zusätzliche grüne Akzente sorgen.

Insgesamt belaufen sich die Investitionen für diesen Bauabschnitt auf etwa 4 Millionen Euro, was um knapp eine halbe Million Euro über den ursprünglichen Plänen liegt. Ganz im Sinne der Qualität und Sicherheit, die auch im Rahmen des WSP angestrebt werden. Dieses Konzept fördert nicht nur die Sorgfaltspflichten, sondern hilft vor allem, Schwachstellen im Wasserversorgungssystem zu erkennen und zu beseitigen, was durch das TZW näher beleuchtet wird.

Ab 2026 wird zudem in Zusammenarbeit mit der Stadt Bützow der Andreassteig erneuert. Die umfassenden Arbeiten an der Neuen Bahnhofstraße sind also nur der Anfang einer nachhaltigen Entwicklung, die die Infrastruktur in Bützow zukunftssicher machen soll.