Achtung, Badegäste! Warnung vor giftigen Blaualgen in Güstrower Seen!

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Warnungen vor giftigen Blaualgen in fünf Seen des Landkreises Rostock. Höhere Temperaturen fördern ihre Vermehrung. Vorsicht beim Baden!

Warnungen vor giftigen Blaualgen in fünf Seen des Landkreises Rostock. Höhere Temperaturen fördern ihre Vermehrung. Vorsicht beim Baden!
Warnungen vor giftigen Blaualgen in fünf Seen des Landkreises Rostock. Höhere Temperaturen fördern ihre Vermehrung. Vorsicht beim Baden!

Achtung, Badegäste! Warnung vor giftigen Blaualgen in Güstrower Seen!

Bei sommerlichen Temperaturen stehen die Gewässer im Landkreis Rostock gerade hoch im Kurs, doch nicht alles ist so unbeschwert, wie es scheint. Die Gesundheitsämter warnen eindringlich vor der Vermehrung von Blaualgen (Cyanobakterien) in mehreren Seen der Region. Diese Algen gedeihen besonders gut bei Wassertemperaturen ab 18 Grad Celsius und können gefährliche Toxine produzieren. In Güstrow werden am Samstag von 26 Grad Celsius, und in den kommenden Tagen ist sogar ein Anstieg auf bis zu 31 Grad Celsius zu erwarten. Hier sollten Badegäste wachsam sein, denn auf den betroffenen Gemässern kann es zu gesundheitlichen Risiken kommen.

Die alarmierenden Meldungen betreffen folgende Seen:

  • Langenseer See (zwischen Güstrow und Bützow)
  • Straßen See (Karstorf, Gemeinde Hohen Demzin)
  • Garder See (Garden, Sternberger Seenlandschaft)
  • Lütt See (Vietow, Gemeinde Sanitz)
  • Kuhlensee (Gemeinde Thelkow, Tessiner Umland)

Achtung beim Baden

Baden in diesen Gewässern ist derzeit mit Vorsicht zu genießen. Kontakt mit Blaualgen kann Hautirritationen und Schleimhautprobleme hervorrufen. Besonders riskant wird es, wenn größere Mengen an diesen Algen verschluckt werden: Übelkeit und Erbrechen können die Folge sein. Diese Warnung gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für tierische Begleiter. Hunde und andere Haustiere sollten unbedingt von den betroffenen Seen ferngehalten werden, da der Kontakt mit Blaualgen für sie sogar lebensbedrohlich sein kann.

Wie ist die Situation in anderen Gewässern? Derzeit sehen die Gesundheitsbehörden keine Belastungen bei anderen Seen oder Badestellen an der Ostsee, aber die Lage kann sich schnell ändern. Ähnlich wie die herrschenden Temperaturen, die nach einer kurzen Abkühlung am Sonntag und Montag ab Dienstag wieder in die Höhe klettern. Die Prognosen deuten auf einen wahren Sommerhitze-Höhepunkt am Mittwoch hin. Diese Rahmenbedingungen könnten das Risiko der Blaualgenvermehrung weiter fördern.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfehlt es sich, regelmäßig die aktuellen Hinweise und Informationen zur Wasserqualität zu konsultieren. In dieser heißen Jahreszeit ist ein gutes Händchen beim Schwimmen besonders wichtig, denn auch schöne Sommertage können schlagartig kippen, wenn man die Warnungen der Gesundheitsämter ignoriert. Bleiben Sie also wachsam und genießen Sie die Sonne – aber mit einem Blick auf die Wasserqualität!

Weitere Informationen dazu finden Sie unter Nordkurier und NDR.