Betrunkener Kapitän rammt Pier im Rostocker Hafen – Drama auf See!
Ein betrunkener Kapitän rammt am 14.08.2025 die Pier im Rostocker Seehafen, gefährdet Schiffsverkehr und blockiert eine Fähre.

Betrunkener Kapitän rammt Pier im Rostocker Hafen – Drama auf See!
Ein kurioser Vorfall hat sich heute im Rostocker Seehafen ereignet, der nicht nur für Aufregung sorgte, sondern auch für einen erhöhten Einsatz der Wasserschutzpolizei. Ein 54-jähriger Kapitän, der stark alkoholisiert war, hat mit seinem Segelboot die Pier gerammt. Der Atemalkoholtest brachte einen erstaunlichen Wert von 3,12 Promille ans Licht, was eine erhebliche Gefährdung des Schiffsverkehrs darstellt, die nun von der Wasserschutzpolizei genau untersucht wird.
Das Unglück passierte während eines Wendemanövers einer einlaufenden Fähre, die aufgrund des unglückseligen Vorfalls blockiert wurde. Glücklicherweise blieb das Segelboot trotz der Kollision in einem vergleichsweise guten Zustand: Die Reling wurde zwar verbogen, doch gelangte kein Wasser ins Innere des Bootes.
Gefährdung auf dem Wasser
Die Polizei ermittelt jetzt gegen den Kapitän wegen der Gefährdung des Schiffsverkehrs. Ein solcher Vorfall wirft nicht nur Fragen zur Sicherheit auf, sondern zeigt auch, wie Alkohol am Steuer – oder in diesem Fall am Steuer eines Bootes – fatale Folgen haben kann. Die Ereignisse im Rostocker Seehafen sind ein weiterer Warnschuss für Schiffsführer, ihren Alkoholkonsum ernst zu nehmen.
In Rostock, wo der Hafen eine zentrale Rolle im Schiffsverkehr spielt, könnten solche Unfälle auch Auswirkungen auf die lokalen Geschäfte haben. Die Ankunft und Abfahrt von Fähren ist nicht nur für Reisende wichtig, sondern hat auch weitreichende Konsequenzen für den Warentransport und die lokale Wirtschaft. Je mehr solcher Zwischenfälle auftreten, desto höher der Druck, strengere Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
Die Rolle der Wasserschutzpolizei
Die Wasserschutzpolizei hat in den letzten Jahren ihre Präsenz im Rostocker Hafen verstärkt. Beispielsweise werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Schifffahrt sicher und ohne Zwischenfälle verläuft. Das Vertrauen in die Sicherheit des Seeverkehrs ist für die Region von großer Bedeutung, vor allem angesichts der touristischen Anziehungskraft des Hafens und der vielen Touristen, die Rostock besuchen.
Ein Vorfall wie dieser fordert nicht nur die Polizei, sondern auch das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Die Menschen in der Region müssen sich der Risiken bewusst sein, die Alkoholkonsum und das Führen eines Wasserfahrzeugs mit sich bringen können. Nur durch Aufklärung und Prävention kann langfristig Sicherheit gewährleistet werden.