Neuer Railport Güstrow: Durchbruch für die Region und die Wirtschaft!

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Güstrow eröffnet Railport auf dem Gelände der alten Zuckerfabrik: Ein Meilenstein für Güterverkehr und Standortentwicklung.

Güstrow eröffnet Railport auf dem Gelände der alten Zuckerfabrik: Ein Meilenstein für Güterverkehr und Standortentwicklung.
Güstrow eröffnet Railport auf dem Gelände der alten Zuckerfabrik: Ein Meilenstein für Güterverkehr und Standortentwicklung.

Neuer Railport Güstrow: Durchbruch für die Region und die Wirtschaft!

Auf dem Gelände der alten Zuckerfabrik in Güstrow tut sich einiges: Hier entsteht der neue „Railport Güstrow“, ein Umschlagterminal, das das Stadtbild und die lokale Wirtschaft nachhaltig verändern könnte. Wie NDR berichtet, wird das Terminal zunächst für den Umschlag von Schüttgütern, insbesondere Zuckerrüben, genutzt. Diese wohlschmeckenden Knollen wachsen reichlich in der Umgebung, was die Lage des Terminals besonders vorteilhaft macht.

Das Unternehmen ENON, das bereits erfolgreich drei Containerterminals in Brandenburg betreibt, hat die Gleisanlagen des Industriegebiets von der Stadt Güstrow gepachtet. Bürgermeister Sascha Zimmermann (FDP) bezeichnet das Projekt als „Meilenstein für Güstrow“. Es ist nicht nur ein einfaches Bauvorhaben; der Bahnanschluss und das Terminal heben die Attraktivität des Industriegeländes und könnten ein Magnet für weitere Unternehmen sein.

Investitionen für die Zukunft

In den kommenden zwei Jahren plant ENON, die Installation auszubauen, um auch Schiffscontainer verladen zu können. Aktuell werden die Gleise weiter ertüchtigt, und marode Schwellen werden ausgetauscht. Die ersten Züge sind laut Fortschrittsplan bereits im Juli 2025 vor Ort zu erwarten, was sowohl für die lokale Wirtschaft als auch für den überregionalen Güterverkehr von Bedeutung sein könnte.

Doch schaut man ein wenig weiter in die Zukunft, zeigt sich ein noch größerer Trend: Der Schienengüterverkehr entwickelt sich zunehmend zu einem Schlüsselakteur im globalen Logistiksystem. Prognosen der OECD gehen davon aus, dass der weltweite Güterverkehr bis 2050 um bis zu 60 % ansteigt, was die Schiene noch notwendiger macht. Der Schienengüterverkehr hat viel Potenzial für nachhaltige Logistik, da ein Güterzug bis zu 50 Lkw ersetzt und dabei den CO₂-Ausstoß um 80 % pro Tonnenkilometer senkt, so Managerblatt.

Der Bahnhof Güstrow und seine Geschichte

Um den Bahnbereich besser einordnen zu können, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit: Der Bahnhof Güstrow wurde 1850 in Betrieb genommen und entwickelte sich bis in die 1880er Jahre zu einem bedeutenden Eisenbahnknoten in Mecklenburg. Heute ist der Bahnhof, der sich nördlich des Stadtzentrums und nur 600 Meter vom Marktplatz entfernt befindet, vor allem durch den Schienenverkehr zur Stadtmitte gut erreichbar. Auch wenn die meisten Aufgaben im Fern- und Güterverkehr seit den 1990er Jahren verloren gingen, bleibt der Bahnhof eine wichtige Verkehrsdrehscheibe für die Region.

Die Gleise und das Empfangsgebäude, das unter Denkmalschutz steht, erinnern an die Blütezeit des Bahnhofs. Aktuell werden zahlreiche neue Erschließungen und Verkehrsverbindungen aufgelegt, um dessen Bedeutung in der Zukunft zu sichern. Der Bahnhof Güstrow ist an der Bahnstrecke Lübeck–Strasburg gelegen und stellt wichtige Verbindungen zu anderen Städten wie Schwaan und Bützow her, wie auch von Wikipedia aufgezeigt wird.

Zusammengefasst sieht die Zukunft für Güstrow voller Möglichkeiten aus. Mit dem neuen Railport entstehen nicht nur neue Verkehrswege, sondern auch Chancen für Unternehmer und für die Nachhaltigkeit im Güterverkehr. Hier wird nicht nur ein Stück Geschichte behandelt, sondern auch auf die Zukunft gesetzt. Güstrow entwickelt sich – und darauf dürfen wir gespannt sein!