Kritische Lage im Schwanenteich: Fische kämpfen ums Überleben!

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Fische im Schwanenteich in Grimmen sind aufgrund von Algen und Sauerstoffmangel in Gefahr. Maßnahmen zur Verbesserung laufen.

Fische im Schwanenteich in Grimmen sind aufgrund von Algen und Sauerstoffmangel in Gefahr. Maßnahmen zur Verbesserung laufen.
Fische im Schwanenteich in Grimmen sind aufgrund von Algen und Sauerstoffmangel in Gefahr. Maßnahmen zur Verbesserung laufen.

Kritische Lage im Schwanenteich: Fische kämpfen ums Überleben!

In Grimmen stellt sich die Situation am Schwanenteich als besorgniserregend dar. Hohe Temperaturen und ein akuter Sauerstoffmangel setzen den dort lebenden Fischen zu. Die Wasseroberfläche ist großflächig mit grünen Algen bedeckt, während einige Fische bereits auf der Seite schwimmen – ein alarmierendes Zeichen für die Anwohner. Diese haben die Polizei informiert, jedoch bisher keine Maßnahmen seitens der Behörden erlebt. Der Schwanenteich hat nur eine Tiefe von etwa 80 cm, was die Lage zusätzlich verschärft. Laut der Ostsee-Zeitung plant Frank Glöde vom Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern am Freitag, Wasserproben zu nehmen, um den Zustand des Teiches genauer zu überprüfen.

An der Front der Rettungsbemühungen ist auch Claudia Thürmer vom selben Verband aktiv. Sie versucht, die Fontäne im Teich dauerhaft in Betrieb zu nehmen, um den Sauerstoffgehalt zu erhöhen. Aktuell spritzt die Fontäne nur für wenige Minuten zur vollen Stunde. Außerdem wurde am Freitag eine Anlage installiert, die zusätzlich Sauerstoff in den Teich bringt. Trotz dieser Maßnahmen beträgt die Sauerstoffsättigung im Teich nur 50 Prozent, und das reicht für viele Fischarten nicht aus. Die Stadtmitarbeiter haben versprochen, den Teich und die Ufer regelmäßig zu kontrollieren. Es wird jedoch befürchtet, dass in den nächsten Tagen einige Fische verenden könnten.

Langfristige Lösungen

Eine nachhaltige Lösung für die Probleme am Schwanenteich wäre eine umfassende Sanierung, die aufgrund der geringen Tiefe und der starken Verschlammung notwendig ist. Diese Sanierung war bereits im Zuge der Tierparksanierung geplant, musste jedoch immer wieder verschoben werden. Der erste Bauabschnitt der Tierparksanierung soll noch in diesem Jahr beginnen. Der vierte Abschnitt, der die Sanierung des Teiches umfasst, hängt allerdings von der Verfügbarkeit entsprechender Fördergelder ab, so die Ostsee-Zeitung.

Die Anstrengungen, die Wasserqualität zu verbessern und die Fische zu schützen, stehen somit vor einer Herausforderung. Während kurzfristige Maßnahmen zwar ergriffen werden, bleibt die Frage, wie die langfristige Verbesserung der Situation aussehen wird. Angesichts der gegenwärtigen Umstände sind kreative Lösungen und nachhaltige Partnerschaften gefragt, um im Schwanenteich bald wieder ein gesundes Ökosystem herzustellen.