Pinguin-Nachwuchs Blümchen und Rudi begeistert die Ozeaneum-Besucher!

Pinguin-Nachwuchs Blümchen und Rudi begeistert die Ozeaneum-Besucher!
Im Ozeaneum Stralsund können seit kurzem die neugierigen Humboldt-Pinguinküken Blümchen und Rudi bestaunt werden. Nach einem regen Federwechsel dürfen die beiden Jungtiere seit kurzem in einem 120.000 Liter großen Wasserbecken planschen, was sowohl bei den Besuchern als auch bei den Tierpflegern für Begeisterung sorgt. Diese ersten Schritte ins Wasser sind ein wichtiger Meilenstein für die beiden – schließlich kommt es nicht häufig vor, dass in dieser Einrichtung der erste Pinguin-Nachwuchs seit zwei Jahren zur Welt kommt. Blümchen und Rudi erblickten ihr Licht der Welt im April und konnten nun, nach einer Phase hinter den Kulissen, endlich das große Bad auf der Dachterrasse erkunden. Tagesschau berichtet, dass die Jungtiere während der letzten Wochen in Ruhe auf ihren Federwechsel vorbereitet wurden und nun voller Neugier die unbekannte Welt erkunden.
Die beiden Pinguine haben dabei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten entwickelt. Während Rudi das freche, kämpferische Männchen ist, zeigt sich Blümchen eher zurückhaltend und behutsam. Beide tragen noch das graue, leicht verwaschene Jungtiergefieder und warten darauf, eines Tages das markante schwarz-weiße Design ihrer Eltern anzunehmen. Nordkurier ergänzt, dass die Küken zuvor hinter den Kulissen untergebracht waren, um sich an die Fütterung per Hand zu gewöhnen. Diese Methode hat sich bewährt, und die beiden sind inzwischen mit ihren Betreuern vertraut.
Ein besonderer Pinguin-Nachwuchs
Der fröhliche Anblick der beiden Neulinge wurde von den Besuchern bereits herzlich aufgenommen. „Die Pinguinküken erobern nicht nur die Dachterrasse, sondern auch die Herzen unserer Gäste“, so ein Sprecher des Ozeaneums. Ingesamt leben nun 13 Humboldt-Pinguine auf der Anlage, die nach den Auflagen der Tierhaltung noch durch einen Brutfelsen und einen Unterwasserbereich ergänzt wird, um den Bedürfnissen der Tiere gerecht zu werden. Leider musste jedoch auch der Tod eines weiteren Jungtieres eines anderen Pärchens zur Kenntnis genommen werden, dessen Ursachen nun untersucht werden. Ostsee-Zeitung gibt zu bedenken, dass der Lebensraum dieser Art in Südamerika drastisch bedroht ist, weshalb jedes Küken zählt.
Ein zusätzliches Highlight ist, dass Rudi und Blümchen nicht in Verwandtschaft zu Alexandra, dem Pinguin, für den Angela Merkel eine Patenschaft übernommen hat, stehen. Das verbindet nicht nur die beiden Küken durch ihre eigene einzigartige Geschichte, sondern lässt auch die Vielfalt der kleinen Gemeinschaft im Ozeaneum umso mehr erblühen. Bleibt nur zu hoffen, dass weitere glückliche Pinguin-Momente in der Zukunft folgen und die Besucher weiterhin zahlreich in das Ozeaneum kommen, um die fröhlichen Gesellen zu begrüßen.