Junge Helfer aus Putbus verwandeln alten Bienenwagen in Jugendtreff!
Jugendliche aus Putbus verwandeln Bienenwagen in Jugendtreff. Unterstützung durch ehrenamtliche Zimmermänner gesucht.

Junge Helfer aus Putbus verwandeln alten Bienenwagen in Jugendtreff!
In Putbus, ein kleines Städtchen in Mecklenburg-Vorpommern, sprießen kreative Ideen für die Jugendarbeit wie die Blumen im Frühling. Drei engagierte Jugendliche, Florian, Elias und Hannes, haben ein ganz besonderes Projekt ins Leben gerufen: Sie möchten einen alten Bienenwagen in einen Jugendtreff verwandeln. Mit tatkräftiger Unterstützung von zwei ehrenamtlichen Zimmermännern ist das Dach des Wagens bereits repariert. Der nächste Schritt führt sie zum Innenausbau, damit ein einladender Raum für die Jugend entsteht.
Doch wo soll der Bienenwagen stehen? Derzeit ist das mobile Unikat bei einem Landwirt untergebracht, jedoch ist das keine Dauerlösung. Die Jugendlichen sind auf der Suche nach einem längeren Stellplatz in Putbus oder der näheren Umgebung und haben bereits Hilfe von ihrem ehemaligen Grundschullehrer erhalten. Bisherige Vorschläge zur Aufstellung scheiterten jedoch an versicherungstechnischen Fragen für öffentliche Standorte. Daher gibt es einen Aufruf von Florian, Elias und Hannes: Wer hat Platz für den rund sieben Meter langen Bienenwagen?
Ein Bienenthema mit vielerlei Bedeutung
Der Bienenwagen ist nicht nur ein schicker Jugendtreff, sondern spielt zudem eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Bienenzucht. Eine mobile Lösung wie diese ermöglicht es, Bienenvölker optimal zu versorgen, wie die pro nature Stiftung beschreibt. Sie zeigt auf, dass spezielle Bienenkästen bis zu sechs Bienenvölker beherbergen können, die je nach Region und Jahreszeit an geeignete Nahrungsstellen transportiert werden. Diese Art der Bienehaltung unterstützt auch Umweltworkshops, bei denen die Teilnehmer mehr über die Rolle der Bienen in der Landwirtschaft und im Ökosystem erfahren können. Die Jugendlichen in Putbus könnten eine solche Bildungsdimension in ihr Projekt integrieren, um nicht nur einen Treffpunkt zu schaffen, sondern auch Wissen über Bienen und deren Schutz zu verbreiten.
Die Möglichkeit, Workshops zu verschiedenen Zielgruppen anzubieten, etwa von Kindergartenkindern bis hin zu Imkervereinen, könnte auch für die Jugendlichen von großem Wert sein. Dies ermöglicht nicht nur den Austausch, sondern schafft auch eine Gemeinschaft rund um das Thema Bienenschutz und Umweltbildung. So haben angehende Pädagogen die Gelegenheit, Materialien für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen, um das Bewusstsein für den wichtigen Beitrag von Bienen zur Natur zu schärfen.
Gemeinsam stark für eine gute Zukunft
Das Projekt in Putbus ist Teil einer größeren Bewegung, die sich für eine lebenswerte Zukunft für Bienen, Menschen und die Natur einsetzt. Es ist ein Aufruf zum Handeln und zur Mithilfe. Mit einem Platz für den Bienenwagen könnte die Gemeinschaft nicht nur einen wichtigen Raum für die Jugendlichen schaffen, sondern auch aktiv zur Bienenförderung beitragen. Eine Einladung zur Teilnahme an einer E-Mail-Community und die Möglichkeit, Bienenförder*in zu werden, bieten weiteren Anreiz, sich für den Bienenschutz einzusetzen.
Der Bienenwagen in Putbus könnte also eine spannende Anlaufstelle für viele werden und gleichzeitig ein Zeichen für nachhaltiges Handeln setzen. Während die Jugendlichen weiterhin nach einem geeigneten Standort suchen, bleibt die Hoffnung groß, dass ihr Projekt Wirklichkeit wird – für sich selbst und die kommenden Generationen.