Neue Wohnungen für Stralsund: 150 Wohnungen am Boddenweg geplant!

Erfahren Sie alles über den neuen Bebauungsplan für ein Wohngebiet in Stralsund: 150 Wohnungen am Boddenweg, Baufortschritt und öffentliche Beteiligung.

Erfahren Sie alles über den neuen Bebauungsplan für ein Wohngebiet in Stralsund: 150 Wohnungen am Boddenweg, Baufortschritt und öffentliche Beteiligung.
Erfahren Sie alles über den neuen Bebauungsplan für ein Wohngebiet in Stralsund: 150 Wohnungen am Boddenweg, Baufortschritt und öffentliche Beteiligung.

Neue Wohnungen für Stralsund: 150 Wohnungen am Boddenweg geplant!

In der Hansestadt Stralsund tut sich einiges: Im kürzlich veröffentlichten Amtsblatt Nr. 8 wird die Bekanntmachung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 24 „Wohngebiet zwischen Boddenweg und Gustower Weg“ thematisiert. Dieses ehemalige landwirtschaftliche Areal hat eine Größe von 2,6 Hektar und bietet großes Potenzial für die Stadtentwicklung. Hier soll ein Investor drei Mehrfamilienhäuser mit rund 150 Wohnungen errichten, die zur dringend benötigten Wohnraumschaffung beitragen werden.

Die Lage ist dabei äußerst attraktiv, umgeben von bereits vorhandener Wohnbebauung sowie Einzelhandelseinrichtungen. Das Gebiet, das im Osten durch den Boddenweg und im Westen durch den Gustower Weg begrenzt wird, ist momentan geprägt von Leerstand und brachgefallenen Gebäuden. Die Entscheidung für die Entwicklung dieses Gebiets wurde bereits am 22. April 2021 von der Bürgerschaft getroffen, allerdings erfolgt die Planung jetzt in einem beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB, ohne Umweltprüfung, wie die Bürgerinfo berichtet.

Vom Plan zur Realität

Die Umsetzung des Bebauungsplans wird von der Muhsal Haus Rügen GmbH & Co. KG vorangetrieben. Ziel ist es, einen städtebaulichen Missstand zu beheben und durch Nachverdichtung auf bereits baulich genutzten Flächen ein Allgemeines Wohngebiet zu schaffen. Dabei sind zwei Arten von Gebäuden geplant: Zeilenbauten entlang des Boddenweges und Stadtvillen zwischen diesen und dem Gustower Weg.

Die Zeilenanlage sieht drei Geschosse sowie ein Staffelgeschoss vor, während die Stadtvillen bis zu vier Geschosse hoch sein werden. Dieses Konzept wird nicht nur dazu beitragen, neuen Wohnraum zu schaffen, sondern auch die bestehende Infrastruktur zu beleben. Interessierte Bürger können die vollständigen Planungsunterlagen auf der Website der Stadt einsehen.

Öffentliche Beteiligung und kommende Entwicklungen

Ein wichtiger Aspekt der Planung ist die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit. Ab Mitte August sollen die Pläne für die Bebauungspläne Nr. 78 „Gemeinbedarfsfläche auf dem Großen Dänholm, nördlich der Ummanzer Straße“ und Nr. 93 „SWS Energiepark“ vorgestellt werden. Bürger sind damit eingeladen, sich aktiv in die Diskussion und Gestaltung ihrer Stadt einzubringen.

Außerdem steht die Benennung einer neuen Straße, der „Neuen Ziegelstraße“, auf der Agenda der Bürgerschaft. Ein Teil der Bauhofstraße wird eingezogen und steht somit nicht mehr für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung, was zusätzliche Veränderungen im Stadtbild mit sich bringt. Im selben Atemzug werden auch die Jahresabschlüsse der SWS Netze GmbH und SWS Telnet GmbH veröffentlicht, was die wirtschaftliche Transparenz der Stadt unterstützt.

Besonders erfreulich ist zudem die Nachricht über die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und Jugendlichen, die einen Platz gestalten wollen, der ihren Bedürfnissen gerecht wird. Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, die junge Generation in die Gestaltung des öffentlichen Raums einzubeziehen und ihnen ein Mitspracherecht einzuräumen.

Die aktuellen Einwohnerzahlen finden sich ebenfalls im Amtsblatt und spiegeln das Wachstum der Stadt wieder, die sich hinter diesen Bauvorhaben versteckt. Zusammengefasst ist die Hansestadt Stralsund auf einem spannenden Weg in die Zukunft, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Entwicklungen in den kommenden Monaten gestalten. Sie stehen im Zeichen einer aktiven Stadtplanung, die sowohl den Bedarf an Wohnraum als auch die Wünsche der Bürger im Blick hat.