Zukunft der Schulen in Nordwestmecklenburg: Digitalisierung und Investitionen voran!

Zukunft der Schulen in Nordwestmecklenburg: Digitalisierung und Investitionen voran!
Im Landkreis Nordwestmecklenburg gibt es Grund zur Freude: Der Schulstart für das Schuljahr 2025/2026 verspricht positive Entwicklungen. Die Schülerzahlen sind mit 17.785 im Jahr 2024/2025 stabil geblieben. Das zeigt, dass trotz kleiner Schwankungen in den Vorjahren, die Tendenz konstant bleibt. Dies freut nicht nur Eltern, sondern auch Pädagogen und Schulträger, die auf eine zuverlässige Schülerschaft angewiesen sind.
Doch damit nicht genug: Die Digitalisierung an den Schulen schreitet voran. Der Digitalpakt Schulen zeigt bereits erste Erfolge, mit einem Umsetzungsstand, der in vielen Schulen bereits positiv zu sehen ist. Gymnasien wie in Grevesmühlen, Gadebusch, Schönberg und Neukloster sowie die IGS Wismar haben die digitale Transformation bereits weitgehend abgeschlossen. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Wismar hat zwar noch eine Ausschreibung für fehlende Technik veröffentlicht, doch auch hier gibt es bereits Pläne für weitere Vorhaben in der digitalen Ausstattung.
Investitionen in die nächste Generation
Ein Blick in die Geldbörse der Mehrheitsbeschaffer zeigt, dass die Schulen weiterhin Priorität haben. Für die kommenden Jahre sind insgesamt 118.322.245 Euro in den Haushalt eingeplant. Davon entfällt die größte Einzelinvestition mit 52 Millionen Euro auf die Erweiterung des Berufsschulzentrums Nord in Wismar. Ganz konkret stehen für das Jahr 2026 1.545.600 Euro für technische Ausstattung und 890.000 Euro für Möbel zur Verfügung. Solide Investitionen, die zeigen, hier wird in die Zukunft gesetzt.
Auch die Schülerbeförderung ist gut aufgestellt. Insgesamt wurden 7.500 Anmeldungen für Fahrausweise registriert, dazu kommen 610 für die Spezialbeförderung. Das fördert nicht nur die Flexibilität, sondern steigert auch die Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler am Schulgeschehen.
Digitale Herausforderungen
Auf bundesweiter Ebene wird jedoch deutlich, dass die Digitalisierung an Schulen weiterhin vor Herausforderungen steht. Hierzulande gibt es große Unterschiede im Stand der digitalen Bildung zwischen den verschiedenen Bundesländern. Auch die Digitalisierung könnte noch mehr Schwung vertragen, gerade wenn man bedenkt, dass viele Schulen sich mehr Fachpersonal wünschen, um digitale Bildung effizient voranzutreiben.
Die ICILS-Studie zeigt einen besorgniserregenden Trend: Die digitalen Kompetenzen der Schüler haben sich im Vergleich zum Jahr 2018 verschlechtert. An Gymnasien gibt es zwar keinen Rückgang, jedoch sind benachteiligte Schüler besonders von der Bildungsungleichheit betroffen. Der kürzlich diskutierte Handyverbot an Schulen gibt Anlass zur Diskussion über die Nutzung digitaler Geräte, die oft mit negativen Begleiterscheinungen, wie einer Verschlechterung der Schülerleistungen, assoziiert werden.
Der Digitalpakt, der mit 6,5 Milliarden Euro zwischen 2019 und 2024 auf die Beine gestellt wurde, hat ebenfalls seine Fortschritte gebracht. Ab 2025 soll der Digitalpakt 2.0 folgen, und nun kommt es darauf an, wie die genauen Details zur Summe und Ausgestaltung aussehen werden. Eines steht jedoch fest: in Nordwestmecklenburg tut sich eine Menge, und sowohl Schulen als auch Schüler können optimistisch in die Zukunft blicken.