Sicherungsmaßnahmen am Lokschuppen: Neubrandenburg plant große Zukunft!

Sicherungsarbeiten am denkmalgeschützten Lokschuppen in Neubrandenburg beginnen. Kosten: 240.000 Euro. Zukünftiges DIZ-Standort.

Sicherungsarbeiten am denkmalgeschützten Lokschuppen in Neubrandenburg beginnen. Kosten: 240.000 Euro. Zukünftiges DIZ-Standort.
Sicherungsarbeiten am denkmalgeschützten Lokschuppen in Neubrandenburg beginnen. Kosten: 240.000 Euro. Zukünftiges DIZ-Standort.

Sicherungsmaßnahmen am Lokschuppen: Neubrandenburg plant große Zukunft!

In Neubrandenburg wird es nun ernst: Am Montag, den 25. August, haben die Sicherungsarbeiten am denkmalgeschützten Lokschuppen 1 begonnen. Diese ausgezeichnete Initiative richtet sich nach Jahren des Leerstands und der Verfallerscheinungen im Areal, das zuletzt als Industriebrache in Erscheinung trat. Nun steht ein umfassender Rückbau des maroden Daches und die Stabilisierung der Wände auf der Agenda. Die Arbeiten sollen bis November 2025 abgeschlossen sein und kosten rund 240.000 Euro, wovon ein Drittel durch städtebauliche Fördermittel von Bund, Land und Stadt deckt

Wie NDR berichten, sind bereits vorbereitende Maßnahmen umgesetzt worden. Dazu zählt der Abriss des letzten nicht denkmalgeschützten Gebäudes an der Heidenstraße 14, nachdem dort Schadstoffe entfernt worden sind. Zudem wurden sämtliche anderen nicht denkmalgeschützten Bauten abgetragen, um den historischen Charme des Lokschuppenareals zu bewahren.

Ein zukunftsweisendes Projekt

Das Lokschuppenareal hat eine spannende Zukunft vor sich. Geplant ist die Entwicklung eines Digitalen Innovationszentrums (DIZ), das mit Fördermitteln des Landes und der EU in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro unterstützt wird. Der Entwurf für die Neugestaltung des Areals stammt vom Berliner Architekturbüro AFF und wurde im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ausgewählt. Dabei hatten rund 20 Architekturbüros die Möglichkeit, ihre kreativen Konzepte einzureichen. Der Siegerentwurf überzeugte mit einer starken Mischung aus zeitgemäßer Neugestaltung und der Berücksichtigung historischer Elemente

Wie Nordkurier weiter berichtet, umfasst das Projekt nicht nur die Sicherung des Denkmals, sondern auch die Erstellung einer Machbarkeitsstudie, Planungsleistungen sowie weitere Gutachten. Ziel ist es, das Areal in einen Standort zu verwandeln, der sowohl für Einheimische als auch für Touristen attraktiv ist. Dies spiegelt die Zielsetzung des städtebaulichen Denkmalschutzes wider, der darauf abzielt, lebendige Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit zu entwickeln.

Der Blick in die Zukunft

Die Sicherungsarbeiten sind auch Teil eines größeren Plans, historisch wertvolle Ensembles zu erhalten und zu fördern, was die Attraktivität der Region für Unternehmen und Touristen gleichermaßen steigert. Im Zuge der Städtebauförderung wird somit ein positives Signal ausgesendet: Sanierungsmaßnahmen stärken die lokale Wirtschaft und unterstützen das Handwerk vor Ort.

Der Status des Gebäudes als denkmalgeschützt spielt hierbei eine zentrale Rolle, denn es ermöglicht nicht nur die Förderung durch die Städtebaufördermittel, sondern hebt auch die Bedeutung des Lokschuppens für die Identität der Stadt hervor. Die Neugestaltung geht Hand in Hand mit dem langfristigen Ziel, den urbanen Raum nachhaltig zu beleben und sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch den Gästen ein angenehmes Ambiente zu bieten.

Wie es aussieht, wird das Areal bald zu einem Ort des digitalen Wandels, der gleichzeitig die Wurzeln und die Geschichte der Region würdigt. Das ist doch eine feine Aussicht für Neubrandenburg!