Sanierung der Lindenallee in Jürgenshagen: Verzögerungen und Kostenexplosion!

Umfassende Sanierung der Lindenallee in Jürgenshagen dauert an: Neue Straßen- und Gehwegbeläge, Kosten ca. 1,43 Mio. Euro.

Umfassende Sanierung der Lindenallee in Jürgenshagen dauert an: Neue Straßen- und Gehwegbeläge, Kosten ca. 1,43 Mio. Euro.
Umfassende Sanierung der Lindenallee in Jürgenshagen dauert an: Neue Straßen- und Gehwegbeläge, Kosten ca. 1,43 Mio. Euro.

Sanierung der Lindenallee in Jürgenshagen: Verzögerungen und Kostenexplosion!

In Jürgenshagen wird derzeit an einem der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Region gearbeitet: die umfassende Sanierung der Lindenallee. Diese Baumaßnahme ist notwendig geworden, da der Zustand der Straße eine simple Ausbesserung nicht mehr zuließ. Risse, Verwerfungen und gravierende Absackungen machen das Eingreifen unumgänglich. Hierbei wird nicht nur der Straßenbelag über etwa 370 Meter zwischen dem Ortseingang an der Landesstraße 11 bis zur Buswendeschleife vollständig erneuert, sondern auch die veraltete Regenentwässerungsanlage, die in der Vergangenheit nicht mehr leistungsfähig war, wird ersetzt. So berichtet der Nordkurier über den fortschreitenden Umbau.

Die Anwohner können einige der Veränderungen bereits beobachten. Aktuell werden die Arbeiten an der neuen Fahrbahn abgeschlossen, wobei zunächst eine Frostschutz- und Schottertragschicht als Grundlage für die neue Asphaltdecke hergestellt wird. Die Asphaltdecke selbst besteht aus Trag- und Deckschicht aus Asphaltbeton, was die Langlebigkeit der Maßnahme erhöhen soll. Auch die Gehwege werden in der entsprechenden Pflasterbauweise gründlich erneuert, was für eine ansehnliche Optik sorgen wird. Neue Bankette, Bord- und Rinnenanlagen sowie Anbindungen ans Straßen- und Wegenetz runden das Gesamtprojekt ab.

Details zur Datierung und Finanzierung

Aufgrund einer hohen Anzahl an Versorgungsleitungen im Baufeld hat sich der ursprüngliche Abschluss der Sanierungsarbeiten, der für Ende Juni geplant war, mehrfach verzögert. Der neue geplante Abschluss wurde für den 15. August beantragt. Diese Verzögerungen sind der Grund, warum die Lindenallee vom 6. bis zum 8. August voll gesperrt wird. Die Asphaltarbeiten sind in dieser Zeit vorgesehen, damit alles planmäßig vonstattengehen kann.

Das gesamte Projekt bringt stolze Kosten von etwa 1.430.000 Euro mit sich. Ein erheblicher Teil dieser Kosten wird durch die Gemeinde getragen, wobei die Kostenseite zeigt, dass in vielen Bundesländern Anlieger für Teile der Sanierungskosten zur Kasse gebeten werden könnten. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern wurde die Straßenbaubeitragspflicht jedoch im Jahr 2019 landesweit abgeschafft. Somit könnte die finanzielle Belastung für Anlieger deutlich geringer ausfallen als in anderen Bundesländern.

Verkehrsschutz und Umleitungen

Abgesehen von der Lindenallee stehen in der Region auch andere Straßenbauprojekte an. So wird zum Beispiel die erst kürzlich angekündigte Erneuerung der Fahrbahn der L 81 zwischen Sülfeld und Borstel von 16. Oktober bis 6. November durchgeführt. Diese Baustelle wird ebenfalls eine Vollsperrung zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit nach sich ziehen, wie auf gemeinde-suelfeld.de berichtet wird. Anwohner werden über mögliche Einschränkungen mit Hauswurfzetteln informiert, und auch Änderungen im Busverkehr werden rechtzeitig angekündigt.

Die gesamte Region sieht sich also anstehender Baumaßnahmen gegenüber, die hoffentlich nicht nur die Straßen, sondern auch die Lebensqualität der Anwohner verbessern werden. Wer oft die Lindenallee nutzt, sollte sich auf einige Umstellungen einstellen, aber das Ergebnis wird mit Sicherheit die Mühen wert sein.