Drama in Bergen: E-Auto und Kellerbrand – Feuerwehr rettet!

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In Bergen auf Rügen brannten ein Elektroauto und ein Nebengebäude. Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

In Bergen auf Rügen brannten ein Elektroauto und ein Nebengebäude. Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.
In Bergen auf Rügen brannten ein Elektroauto und ein Nebengebäude. Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

Drama in Bergen: E-Auto und Kellerbrand – Feuerwehr rettet!

Am Montagabend, dem 14. Juli, war in Bergen auf Rügen ordentlich etwas los. Gegen 22:20 Uhr wurde die Feuerwehr zum ersten Brandeinsatz gerufen – ein brennendes Elektroauto im Ortsteil Silvitz. Wehrführer André Muswiek gab Entwarnung: Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, da das Fahrzeug nicht lange genug in Flammen stand, um die Löscharbeiten zu erschweren. „Es gibt immer ein gewisses Risiko bei Elektroautos“, so Muswiek, „aber das sollte uns nicht vom Fahren abhalten“.

Brände bei E-Autos sorgen oft für viel Aufsehen, vor allem, wenn es sich um Hochvoltbatteriebrände handelt. Doch laut ADAC sind brennende Elektrofahrzeuge statistisch nicht häufiger als solche mit Verbrennungsmotoren. E-Autos entwickeln mehr Hitze und Flammen, was spezielle Löschmethoden erfordert. Wasser ist hierbei das Mittel der Wahl, während Löschschäume weniger effektiv sind, erläutern Experten.

Schnelles Eingreifen rettet Schlimmeres

Nach dem ersten Einsatz erhielt die Feuerwehr um 0:56 Uhr einen weiteren Notruf über einen Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus, bei dem möglicherweise Menschen in Gefahr waren. Sofort machten sich 27 Kameraden auf den Weg zur Einsatzstelle mit fünf Fahrzeugen. Nachfolgend stellte sich heraus: Das Feuer lag nicht im Keller, sondern in einem Nebengebäude, wo Abfallcontainer brannten. Dank des zügigen Eingreifens der Feuerwehr blieb das bewohnte Hauptgebäude von den Flammen verschont.

Die Herausforderungen beim Löschen von E-Auto-Bränden sind nicht zu unterschätzen. „Wir müssen mehr Wasser und Zeit einplanen, wenn es brennt“, betont Muswiek. Da die Hitze oft im Inneren der Lithium-Ionen-Batterien entsteht, können herkömmliche Löschmethoden problematisch sein. Aktuell werden in der Feuerwehr auch neue Methoden getestet, wie etwa Löschdecken, um das Feuer schneller zu kontrollieren.

Die Ursachenermittlung läuft

Nach den beiden Einsätzen hat die Polizei die Ursachenermittlung aufgenommen. Es bleibt abzuwarten, was die Ermittlungen zu Tage fördern werden. Die Sicherheit bei Elektrofahrzeugen ist ein wichtiges Thema, das nicht nur die Feuerwehr beschäftigt, sondern auch den Fahrzeughandel und die Politik. Die Anforderungen, die an die Sicherheit aller Fahrzeuge gestellt werden, gelten unabhängig vom Antrieb.

Insgesamt ist klar: Gerade bei E-Autos, die immer mehr im Kommen sind, ist es wichtig, mit geeigneten Maßnahmen auf solche Vorfälle vorbereitet zu sein. Die Debatte um Brandschutz und Sicherheit in Tiefgaragen oder bei Unfällen sollte weitergeführt werden, damit alle Verkehrsteilnehmer sicher unterwegs sind.