Urlaubsunfall in Binz: 94-Jähriger ertrinkt beim Baden in der Ostsee
Ein 94-jähriger Urlauber ertrank am 16. August 2025 beim Baden vor Binz auf Rügen. Polizei ermittelt, Fremdverschulden ausgeschlossen.

Urlaubsunfall in Binz: 94-Jähriger ertrinkt beim Baden in der Ostsee
Die Ostsee hat erneut eine tragische Nachricht geliefert. Ein 94-jähriger Urlauber aus Berlin ist beim Baden vor Binz auf Rügen gestorben. Dieser Vorfall ereignete sich am Freitagabend, dem 16. August 2025, und stellt bereits den vierten Badeunfall in Mecklenburg-Vorpommern innerhalb von nur vier Tagen dar. Wie NDR berichtet, ermitteln die Polizei und andere Fachkräfte nun die genaue Todesursache, schließen jedoch Fremdverschulden aus.
Die Zahlen sprechen für sich: In den ersten sieben Monaten des Jahres ertranken zehn Menschen in der Ostsee, wobei acht von ihnen in Mecklenburg-Vorpommern ihr Leben ließen. Besonders tragisch war der Vorfall am Donnerstag, als ein 84-jähriger Mann vor Sellin ebenfalls beim Baden verunglückte. Während er zunächst reanimiert werden konnte, verstarb er später im Krankenhaus, und die Ursache seines Todes bleibt bislang unklar. Zudem wurde in Neubrandenburg eine regungslose Frau aus dem Tollensesee geborgen, die leider ebenfalls im Krankenhaus starb, wobei ihre Identität noch unbekannt ist. Hinweise auf Fremdverschulden bei diesen Vorfällen liegen nicht vor.
Vermisste Schwimmer und laufende Suchaktionen
Die Situation wird zusätzlich erschwert durch die laufende Suche nach einem 53-jährigen Schwimmer, der seit Mittwoch im Domjüchsee in Neustrelitz vermisst wird. Die Suche, an der Polizei, Feuerwehr, DRK und DLRG, einschließlich Taucher beteiligt waren, wurde inzwischen eingestellt. Der Einsatzleiter äußerte, dass man jetzt abwarten müsse, bis der vermisste Mann möglicherweise im warmen Wasser an die Oberfläche treibe.
Diese Entwicklungen erinnern uns daran, wie wichtig Sicherheit beim Baden in unseren Gewässern ist. Gerade in der Hochsaison, wenn viele Urlauber, wie der 94-jährige aus Berlin, die Küsten von Mecklenburg-Vorpommern genießen möchten, können unerwartete Tragödien geschehen. Die lokalen Behörden rufen dazu auf, vorsichtig zu sein und stets auf die Hinweise und Warnungen zu achten.