Greifswald kämpft gegen Wohnungsnot: Neue Maßnahmen gefordert!

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Greifswald diskutiert am 14.07.2025 Maßnahmen gegen Wohnungsnot; Fokus auf bezahlbaren Wohnraum und kommunale Politik.

Greifswald diskutiert am 14.07.2025 Maßnahmen gegen Wohnungsnot; Fokus auf bezahlbaren Wohnraum und kommunale Politik.
Greifswald diskutiert am 14.07.2025 Maßnahmen gegen Wohnungsnot; Fokus auf bezahlbaren Wohnraum und kommunale Politik.

Greifswald kämpft gegen Wohnungsnot: Neue Maßnahmen gefordert!

Greifswald steht vor einer Wohnungsnot, die nicht nur die Herzen der Einwohner, sondern auch der Stadtverwaltung bewegt. Am 14. Juli 2025, während der nächsten Bürgerschaftssitzung, rückt das Thema bezahlbarer Wohnraum in den Fokus. Die Mitglieder der Bürgerschaft haben die Möglichkeit, den Bürger:innen Rede und Antwort zu stehen und damit ein wichtiges Signal zu setzen. Die Dringlichkeit der Lage ist unübersehbar: Deutlich steigende Mietpreise und der Mangel an leistbarem Wohnraum sind Herausforderungen, denen sich die Stadt stellen muss. NDR berichtet, dass …

Ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Situation wird in der Bürgerschaftsfraktion von SPD und Die Linke diskutiert. Die Einberufung einer Arbeitsgemeinschaft „Bezahlbarer Wohnraum“ soll helfen, den Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt zu begegnen. Der Maßnahmenkatalog, der bereits 2019 erstellt wurde, wird nun auf die aktuelle Lage angepasst. Dabei wird auch der demografische Wandel und die Prognose zur Bevölkerungsentwicklung von 2017 in die Überlegungen einfließen.

Konkrete Schritte gegen die Wohnungsnot

Was tut die Stadt konkret, um dem Wohnungsmangel entgegenzuwirken? Die Bürgerschaft hat mit knapper Mehrheit 13 Aufträge an die Stadtverwaltung erteilt und 6 an das Land zur kommunalen Wohnungspolitik beschlossen. Besonders im Blick sind öffentlich geförderte Sozialwohnungen, die nicht mehr als 6,60 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter kosten dürfen. Eine interessante Neuerung ist, dass Bauherren in neuen Geschossbauten jede dritte Wohnung als Sozialwohnung ausweisen müssen, um einen Beitrag zur Lösung des Problems zu leisten. Ostsee Zeitung konstatiert, dass …

Der Bausenatorin Jeannette von Busse (CDU) ist es ein Anliegen, den Dialog zu suchen und ein schnelles kommunales Handlungskonzept zu entwickeln. Leider haben die Diskussionen über Verbilligungsrichtlinien zwischen den Parteien zu Spannungen geführt. Während die SPD für mehr Förderung neuer Bauprojekte plädiert, sträubt sich die CDU gegen eine Verbilligung.

Wachsende Wohnbedürfnisse bis 2030

Die Tatsache, dass bis 2030 in Greifswald voraussichtlich 3000 Wohnungen fehlen werden, macht die Lage noch viel dringlicher. Laut dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept 2030+ muss die Verwaltung demnächst konkrete Zahlen zu den benötigten Wohnungen und Sozialwohnungen vorlegen. Erik von Malottki (SPD) macht erneut auf die Dringlichkeit aufmerksam: „Wir müssen diese Herausforderung sofort angehen!“

Mit 97 ausgegebenen Wohnberechtigungsscheinen in 2018 und 24 bis Mai 2019 ist der Bedarf an sozialen Wohnformen klar erkennbar. Die Stadt investiert zudem in die Schaffung neuer Sozialwohnungen, mit derzeit 24 Einheiten in der Einsteinstraße und weiteren Projekten in der Gaußstraße und Südstadt.

Die Herausforderungen des Wohnungsmarktes

Wie steht es um die Mieten in Deutschland im Allgemeinen? Laut den aktuellen Daten von Destatis sind Mietpreise und Wohnkosten ein brisantes Thema für viele Haushalte. Die Entwicklung der Angebotspreise und der Nettokaltmieten beeinflusst das Wohnumfeld der Greifswalder stark. Der Druck auf den Wohnungsmarkt lässt nicht nach, und die Stadt sieht sich gezwungen, kreative Lösungsansätze zu entwickeln, um das Wohnklima zu verbessern. Destatis informiert darüber, dass …

So bleibt die inquisitive Frage: Wie kommt es, dass die Stadt in der Lage ist, gegen diese Wohnungsnot zu kämpfen? Ein gemeinsames Engagement aller Parteien und Bürger:innen könnte der Schlüssel sein, um Greifswald in eine wohnliche Zukunft zu führen. Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob die neuen Maßnahmen fruchten und der Druck auf den Wohnungsmarkt gemildert werden kann.