Ehemaliges DDR-Altenheim: Bürgerhaus in Burg Stargard entsteht!

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Burg Stargard plant ein neues Bürgerhaus am Marktplatz mit Sanierung eines denkmalgeschützten Altbaus. Fertigstellung 2027.

Burg Stargard plant ein neues Bürgerhaus am Marktplatz mit Sanierung eines denkmalgeschützten Altbaus. Fertigstellung 2027.
Burg Stargard plant ein neues Bürgerhaus am Marktplatz mit Sanierung eines denkmalgeschützten Altbaus. Fertigstellung 2027.

Ehemaliges DDR-Altenheim: Bürgerhaus in Burg Stargard entsteht!

Die Stadt Burg Stargard im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat Großes vor: Ein ehemaliges DDR-Altenheim am Marktplatz wird in ein modernes Bürgerhaus verwandelt. Diese Maßnahme ist nicht nur ein bedeutender Schritt für die lokale Verwaltung, sondern regelmäßig auch ein richtiger Grund zur Freude für die Bürgerschaft. Die Umbauarbeiten am denkmalgeschützten Haus in der Marktstraße 7 sind bereits in vollem Gange, während direkt daneben ein Neubau auf einem brachliegenden Grundstück an der Marktstraße 5 entsteht. Wie nordkurier.de berichtet, liegt der Fokus darauf, eine zentrale Anlaufstelle für die Bürger zu schaffen, wo Amtsangelegenheiten schnell und problemlos erledigt werden können.

Der aktuelle Stand der Arbeiten ist vielversprechend: Die Rohbauerstellung des Neubaus ist bereits abgeschlossen. Gründungs-, Maurer- und Stahlbetonarbeiten sind abgeschlossen, und die Treppenanlage sowie die Verbindung zum Altbau befinden sich im Rohbau. Ein Richtfest wird nach den Sommerferien, voraussichtlich Mitte September 2025, gefeiert. Gleichzeitig laufen die Sanierungsarbeiten am Altbau auf Hochtouren. Hier sind die Grundsanierung und der Einbau der Bodenplatte bereits abgeschlossen, und die Reparatur der Deckenbalken ist für Ende August eingeplant. Die Umsetzung des Projektes bringt aufgrund der beengten Lage im Stadtkern einige Herausforderungen mit sich, vor allem was die logistischen Gegebenheiten und die Abstimmung mit der Bauordnungsbehörde sowie dem Denkmalschutz angeht.

Ein Bürgerhaus für alle

Das Bürgerhaus soll nicht nur eine funktionale Anlaufstelle für Behördengänge bieten, sondern auch ein Zentrum für das gesellschaftliche Leben in Burg Stargard werden. Das Ziel ist es, eine Barrierefreiheit zu gewährleisten und einen modernen Brandschutz zu integrieren, damit sich alle Bürgerinnen und Bürger willkommen fühlen. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf etwa 6 Millionen Euro, wovon 4,7 Millionen Euro durch Städtebaufördermittel von Bund, Land und Kommune bereitgestellt werden. Diese Fördermittel stammen aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“, das darauf abzielt, historische Stadtkerne zu erhalten und aufzufrischen. Laut staedtebaufoerderung.info fördert dieses Programm zahlreiche Maßnahmen zur Erhaltung von Städten wie Burg Stargard und stärkt damit gleichzeitig die lokale Wirtschaft und das Handwerk.

Die Grundsteinlegung fand bereits am 5. November 2024 statt, ein weiterer Meilenstein in einem umfangreichen Bauvorhaben, das voraussichtlich bis Anfang 2027 dauern wird. Der Betriebsbeginn des Bürgerhauses ist für das erste Quartal 2027 anvisiert. Damit wird der Ort ein lebendiger Treffpunkt für Vereine und Organisationen, der in Zukunft auch die Umgebung positiv prägen dürfte.

Zusammengefasst zeichnet sich das Projekt durch seine Wichtigkeit für die Stadt und die Bürger aus. Die Sanierung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes und der Neubau werden ein Stück Geschichte mit der gegenwärtigen Nutzung verbinden, sodass die Bürger von Burg Stargard in den kommenden Jahren mit einem neuen, attraktiven Bürgerhaus rechnen können.