Prozess wegen brutaler Baseballschläger-Attacke in Malchin platzt!

Prozess wegen brutaler Baseballschläger-Attacke in Malchin ist geplatzt; neuer Verhandlungstermin am 12. September 2025.

Prozess wegen brutaler Baseballschläger-Attacke in Malchin ist geplatzt; neuer Verhandlungstermin am 12. September 2025.
Prozess wegen brutaler Baseballschläger-Attacke in Malchin ist geplatzt; neuer Verhandlungstermin am 12. September 2025.

Prozess wegen brutaler Baseballschläger-Attacke in Malchin platzt!

Am heutigen Tag, dem 26. August 2025, zeigt sich das Landgericht Neubrandenburg einmal mehr mit einem brisanten Fall konfrontiert. Die Verhandlung über die brutale Baseballschläger-Attacke, die sich am 20. Februar in Malchin ereignete, musste vorzeitig abgebrochen werden. Richter Norman Golinski stellte die Sitzung ein, da die Anwälte der vier angeklagten Männer zu spät über die Neubesetzung der Schöffen informiert wurden. Der neue Prozessbeginnt nun am 12. September 2025 und wird aufgrund des vollen Prozesskalenders in die Höhe gehen, möglicherweise bis in den November hinein.

Die vier Angeklagten, die aus Neukalen, Malchin und Torgelow stammen, sehen sich gravierenden Vorwürfen gegenüber. Ihnen wird gemeinschaftlicher versuchter Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Dabei wurde der Haupttäter, ein 27-jähriger bereits mehrfach vorbestrafter Mann, beschuldigt, einen ersten Geschädigten so brutal am Kopf getroffen zu haben, dass dieser das Bewusstsein verlor. Sein 26-jähriger Komplize hielt währenddessen den Bruder des Opfers fest, während weitere Schläge und Fausthiebe folgten. Auch zwei weitere Männer im Alter von 24 und 42 Jahren unterstützten diese brutale Attacke.

Ein blutiger Vorfall mit weitreichenden Folgen

Geschildert wird, dass die Auseinandersetzung am Rande der Bundesstraße B104 in Malchin stattfand, in einen längeren Streit zwischen den Gruppen eingebettet. Diese Auseinandersetzung führte zu lebensgefährlichen Verletzungen bei einem der beiden Geschädigten, während der andere mehrere Knochenbrüche erlitt, auch im Gesicht. Die beiden Geschädigten sind als Zeugen für den bevorstehenden Prozess geladen. Die Hauptangeklagten könnten sich aus prozesstaktischen Gründen nicht äußern und versuchen möglicherweise, die Schuld den Geschädigten zuzuschieben.

Letzte Woche sorgte ein ähnlicher Fall für Aufsehen in der Region. Ein 21-jähriger Neubrandenburger wurde ebenfalls wegen einer brutalen Baseballschläger-Attacke verurteilt. Diese Tat ereignete sich bereits am 1. Januar 2025 in seiner eigenen Wohnung. Der Täter, der alkoholisiert war, hatte einen 47-jährigen Mann von hinten mit einem Baseballschläger angegriffen, nachdem er ihn zuvor in seine Wohnung eingeladen hatte. Der Geschädigte erlitt dadurch lebensgefährliche Kopfverletzungen und überlebte nur dank schneller medizinischer Hilfe. Letztlich wurde der Täter wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt, das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Blick in die Zukunft

In Anbetracht dieser Vorfälle wird deutlich, dass die Gewalt in unserer Gesellschaft ein brennendes Thema bleibt. Vor allem bei Auseinandersetzungen, die aus persönlichen Streitigkeiten resultieren, offenbart sich oft ein besorgniserregendes Ausmaß an Brutalität. Es bleibt abzuwarten, wie sich die kommenden Verhandlungen entwickeln werden und welche Konsequenzen die beschuldigten Männer letztlich zu tragen haben. Dennoch bleibt zu hoffen, dass solche Gewalttaten in Zukunft der Vergangenheit angehören.