Technischer Defekt: Fähre Berlin kehrt nach Rostock zurück!

Ostsee-Fähre "Berlin" kehrt nach technischem Defekt von Rostock nach Gedser um. Reparatur erfolgt über Nacht; Betrieb ab 15. Juni.

Ostsee-Fähre "Berlin" kehrt nach technischem Defekt von Rostock nach Gedser um. Reparatur erfolgt über Nacht; Betrieb ab 15. Juni.
Ostsee-Fähre "Berlin" kehrt nach technischem Defekt von Rostock nach Gedser um. Reparatur erfolgt über Nacht; Betrieb ab 15. Juni.

Technischer Defekt: Fähre Berlin kehrt nach Rostock zurück!

Die Ostsee ist bekannt für ihren Fährverkehr, doch heute sorgte ein technisches Problem dafür, dass die Fähre „Berlin“ aus Rostock ihre Fahrt nach Gedser abbrechen musste. Die Probleme traten aufgrund eines Defekts am Bugvisier auf, das sich nicht öffnen ließ, was den Entladevorgang der Fahrzeuge unmöglich machte. Ein defekter Sicherungsstift verhinderte das sichere Anlegen im dänischen Hafen, weshalb die Fähre nach rund zwei Stunden Fahrt wieder umkehren musste. Laut NDR erreichte die „Berlin“ Rostock gegen 13:15 Uhr, wo sie mit dem Heck hinten festgemacht wurde. Die ersten Passagiere und Fahrzeuge mussten dann rückwärts von der Fähre ausfahren, während weitere Autos bequem wenden konnten.

Die Reederei Scandlines, die die „Berlin“ betreibt, erklärte, dass die Sicherheit der Fähre zu keiner Zeit gefährdet war. Trotz der Schwierigkeiten konnten die Passagiere auf die „Copenhagen“ umsteigen, die als Ersatzfahrzeug fungierte und die Überfahrten nach Gedser übernahm. Laut Fähren Aktuell wurde die „Berlin“ in der Nacht repariert und soll am 15. Juni 2025 den Betrieb wieder aufnehmen.

Über die Fähre „Berlin“

Die „Berlin“ wurde 2016 in Stralsund in Dienst gestellt und verfügt über eine beeindruckende Kapazität: Sie kann rund 460 PKW, 100 LKW und 1.300 Passagiere transportieren. Zudem ist sie mit einem modernen Hybrid-Antriebssystem ausgestattet, das aus zwei Dieselmotoren und zusätzlicher elektrischer Energie besteht. Diese nachhaltige Technologie ist in Zeiten wachsender Umweltbewusstheit von großer Bedeutung.

Wetterbedingungen und Fährbetrieb

An den Küstenregionen Deutschlands gibt es mehrere Herausforderungen, unter anderem die aktuellen Wetterbedingungen. Vor kurzem wurden Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h gemeldet, was massive Ausfälle im Fährverkehr zur Folge hatte. Betroffen sind unter anderem Linien in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Dies betrifft nicht nur die Ostsee, sondern auch die Nordsee, wo es ebenfalls zu Ausfällen kam, wie Moz.de berichtet.

Die derzeitige Lage zeigt, wie wichtig es ist, auch auf die Wetterbedingungen zu achten, wenn man sich auf eine Fährfahrt vorbereitet. Reisende sollten in der nächsten Zeit unbedingt mit Verspätungen rechnen, besonders während der stürmischen Tage. Bleiben Sie also frohgemut und informieren Sie sich rechtzeitig über alternative Verbindungen, sollten Ihre Pläne von den unberechenbaren Wetterbedingungen beeinflusst werden.