Begeisterung für Goalball: TalentTage in Rostock fördern Teamgeist!
Bergen auf Rügen: Entdecken Sie das Goalball-Camp in Rostock - ein inspirierendes Event für Kinder mit Sehbehinderung.

Begeisterung für Goalball: TalentTage in Rostock fördern Teamgeist!
In Rostock steht das Ziel klar im Fokus: Die Begeisterung für Goalball wecken! Der Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern (VBRS M-V) und die Deutsche Behindertensportjugend (DBSJ) haben ein spannendes zweitägiges Camp unter dem Motto „Goalball probieren, erleben und von den Großen lernen“ organisiert. Vom 15. bis 16. Juli 2025 haben zehn talentierte Kinder und Jugendliche aus ganz Mecklenburg-Vorpommern die Möglichkeit, mit Unterstützung von J.P. Morgan als Fördermittelgeber, in die Welt des Goalballs einzutauchen.
Das Camp fand in der CJD-Christophorus-Schule in Rostock statt und bot den jungen Sportler:innen nicht nur Trainingssessions, sondern auch die einmalige Gelegenheit, beim Promo-Spiel mit internationalen Top-Spielerinnen ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Neben dem sportlichen Training durften die Teilnehmer:innen an Workshops wie „Wurftraining für Fortgeschrittene“ und „Defense“ teilnehmen. Teamgeist wurde großgeschrieben, auch beim Teambuilding-Programm, das die Einheit unter den Spieler:innen stärken sollte.
Über Goalball und seine Einzigartigkeit
Doch was ist Goalball eigentlich? Diese spannende Sportart wurde 1976 als Teil der Paralympics eingeführt und richtet sich speziell an Menschen mit Sehbehinderung. Gespielt wird in zwei Dreierteams, wobei ein 1,25 Kilogramm schwerer Klingelball verwendet wird, der beim Rollen Geräusche erzeugt. Die Tore sind 9 Meter breit und 1,30 Meter hoch – eine Herausforderung, die Konzentration und Reaktionsfähigkeit der Spieler:innen auf die Probe stellt. Die Spieler:innen tragen Dunkelbrillen und müssen im Spielverlauf oft strategisch würfeln, denn der Ball wird mit bis zu 80 km/h ins gegnerische Tor geschossen.
Ein besonderes Merkmal des Spiels ist die Stille der Zuschauer:innen, die während der Partie herrschen sollte, damit die Aktiven die Geräusche des Balls optimal wahrnehmen können. Effective Spielzeit beträgt zwei mal 12 Minuten und jede Partei kann schnell zahlreiche Würfe erfahren. Für die Integration aller Sportler:innen hat Goalball zusätzlich Anpassungsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Behinderungen zu bieten, etwa im Sitzen, Liegen oder Stehen. Dies gewährleistet, dass möglichst viele Menschen die Möglichkeit haben, diesen faszinierenden Sport auszuüben.
Veranstaltungen zur Förderung von Para Sport
Das TalentCamp war nicht nur eine Gelegenheit für die teilnehmenden Kinder, ihre sportlichen Fähigkeiten zu verbessern, sondern auch eine Chance für Eltern, sich in einer Informationsrunde über Perspektiven im Para Sport auszutauschen. Diese Runde sorgte für positive Rückmeldungen, insbesondere über die herausragende Betreuung sehbehinderter und blinder Kinder. Das Ziel dabei ist ein langfristiges Interesse an Goalball zu schaffen, besonders in Regionen wie Bergen auf Rügen, wo es noch kein bestehendes Angebot gibt.
Diese Initiative passt wunderbar in das umfassendere Ziel des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) und seines Handbuchs „Teilhabe VEREINfacht – So gelingt der Sport für Alle!“. Dieser Ratgeber hilft Vereinen vor Ort, inklusive Sportangebote zu verwirklichen und verschiedenen Sportarten für Menschen mit Behinderungen Informationen anzubieten. Dabei wird auch auf die Anpassungsmöglichkeiten eingegangen, die essenziell sind, um Sport für alle zugänglich zu machen.
Das Camp in Rostock ist damit nicht nur ein kleiner, sondern ein bedeutender Schritt in Richtung inklusivere Sportlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern, und es bleibt abzuwarten, wie viele junge Talente letztlich durch solche Veranstaltungen gewonnen werden können.
Folgen Sie den Berichten zur Entwicklung des Goalballs und dessen Integration in den Sport in Deutschland über die offizielle Seite der DBS-NPC oder erkunden Sie mehr über die Sportart selbst auf parasport.de und das Handbuch für Behindertensport auf drs.org.