B195: Geplante Vollsperrung sorgt für Chaos in den Sommerferien!
B195 wird ab 21. Juli wegen Fahrbahnerneuerung bis 5. September voll gesperrt. Umleitungen und Verkehrsinformationen hier.

B195: Geplante Vollsperrung sorgt für Chaos in den Sommerferien!
Die Sommerferien bringen nicht nur Urlaub und Entspannung, sondern auch umfangreiche Bauarbeiten auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns mit sich. Ab dem 21. Juli wird die B195 zwischen Bahlen und Vorderhagen für etwa sechs Wochen voll gesperrt. Dies berichtet der Uckermarkkurier, der erklärt, dass die Erneuerung der Fahrbahn notwendig ist, da die Asphaltdeckschicht das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hat. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 5. September, während dieser Zeit wird die B5 zwischen Vellahn und Boizenburg zum Nadelöhr.
Ein Umstand, der die Situation zusätzlich verschärfen wird: Wegen Niedrigwasser gibt es derzeit Einschränkungen bei den Fährverbindungen zwischen Lauenburg und Dömitz. Dies hat bereits zu einer bemerkenswerten Verkehrszunahme geführt. Ab August wird die Bahnstrecke Hamburg-Berlin ebenfalls voll gesperrt, was zusätzlichen Verkehr auf die bereits überlastete B5 bringt. Auch für die Baumaßnahme an der B195 sind weitere Herausforderungen vorgesehen: Zwischen Gülze und Bandekow werden zwei Dammbalken für den Hochwasserschutz eingebaut, was das Befahren der Straße während der Bauzeit unmöglich macht. Der Beton muss etwa 28 Tage abbinden, sodass eine flexible Planung gefragt ist.
Vollspferrungen und Umleitungen
Ein weiterer Einschnitt wird ab dem 12. August auf der B195 zwischen Kuhlenfeld und Vellahn stattfinden. Hier sieht das Straßenbauamt Schwerin eine Vollsperrung vor, um die Asphaltdecke zu erneuern und notwendige Arbeiten an zwei Durchlässen durchzuführen. Diese Maßnahme wird etwa einen Monat in Anspruch nehmen und die Umleitungsstrecke führt über die Landesstraßen in Niedersachsen. Ein gutes Händchen wird hier gefordert, denn die vorhandenen Straßenbreiten erlauben keine halbseitige Sperrung, um die Sicherheitsanforderungen zu gewährleisten. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 1,1 Millionen Euro und werden ebenfalls vom Bund getragen, informiert der Nordkurier.
Die unweigerlichen Verkehrseinschränkungen, hervorgerufen durch die Baustellen, machen eine gute Planung für Pendler und Autofahrer unabdingbar. Um eine Übersicht und Transparenz zu schaffen, können Bürger aktuelle Baustellen ganz einfach über ein digitales Baustellen-Tool einsehen. Dieses Tool bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Umleitungsempfehlungen und andere wichtige Informationen schnell zu erfassen. Das Ziel: mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Wie das funktioniert, erklärt die Seite Sichere Straßen.
Die kommenden Wochen werden also zu einer echten Bewährungsprobe für alle Verkehrsteilnehmer in der Region. Ein kluger Plan und die Nutzung digitaler Hilfsmittel können helfen, den Alltag trotz der Baustellen bestmöglich zu meistern. Es zeigt sich einmal mehr: Jeder Umbau ist auch eine Chance, unsere Straßeninfrastruktur zu verbessern, auch wenn der Weg dorthin mit Herausforderungen gepflastert ist.